Marillenknödel nach Art

Marillenknödel nach Art sind weiche Kartoffelteigknödel mit einer ganzen, süß gefüllten Aprikose im Kern. Beim Kochen wird der Teig zart und leicht elastisch, während gebräunte Butterbrösel für nussige Röstaromen und einen angenehmen Kontrast sorgen. Die Knödel werden warm als süße Hauptspeise oder Dessert serviert. Für eine gleichmäßige Garzeit sollten die Aprikosen möglichst ähnlich groß und nicht überreif sein.

Marillenknödel mit Aprikosenfüllung und Zimt-Butterbröseln
Beispielbild zum Rezept: Marillenknödel nach Art
Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Kühlzeit 20 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
Für die Knödel
  • 600 g mehligkochende Kartoffeln roh, mit Schale
  • 150 g Weizenmehl Type 405
  • 30 g Hartweizengrieß
  • 1 Ei Größe M
  • 8 Marillen Aprikosen, fest und ähnlich groß
  • 8 Würfelzucker je 1 Stück pro Marille
  • 6 g Salz davon 2 g für den Teig und 4 g für das Kochwasser
Für die Butterbrösel
  • 60 g Butter
  • 100 g Semmelbrösel
  • 30 g Zucker
  • 2 g gemahlener Zimt

Küchenhelfer

  • 1 Kartoffelpresse oder Kartoffelstampfer
  • 1 großer Topf Die Knödel sollen nebeneinander Platz haben.

Zubereitung
 

Für die Knödel
  1. Die Kartoffeln gründlich waschen, mit Schale in einen Topf legen, knapp mit Wasser bedecken und mit 4 g Salz würzen. Aufkochen und je nach Größe 20 bis 25 Minuten garen, bis ein Messer leicht hineingleitet. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und etwa 20 Minuten abkühlen lassen.
  2. Die Marillen waschen und trocken tupfen. Jede Frucht an der Naht vorsichtig einschneiden, den Stein herauslösen und durch einen Würfelzucker ersetzen. Die Frucht wieder leicht zusammendrücken, ohne sie zu zerquetschen.
  3. Die abgekühlten Kartoffeln pellen und durch die Kartoffelpresse drücken oder fein stampfen. Mit Mehl, Hartweizengrieß, Ei und 2 g Salz rasch zu einem weichen, formbaren Teig vermengen. Nicht lange kneten, damit der Teig nicht zäh wird.
  4. Den Teig in 8 gleich große Portionen teilen. Jede Portion flach drücken, eine gefüllte Marille daraufsetzen und den Teig vollständig um die Frucht schließen. Die Naht sorgfältig zusammendrücken und die Knödel rund formen.
  5. Währenddessen die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Semmelbrösel einstreuen und unter regelmäßigem Wenden 5 bis 7 Minuten goldbraun rösten. Zucker und Zimt untermischen und die Pfanne vom Herd nehmen.
  6. Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Sieden bringen; das Wasser soll nur sanft simmern, nicht sprudelnd kochen. Die Knödel vorsichtig einlegen und 12 bis 15 Minuten garen. Wenn sie an die Oberfläche steigen, noch etwa 3 Minuten ziehen lassen, damit auch der Kartoffelteig um die Frucht vollständig gar ist.
  7. Die Knödel mit einer Schaumkelle herausheben, kurz abtropfen lassen und in den Zimt-Butterbröseln wenden. Sofort warm servieren.
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Welche Kartoffeln eignen sich?

Am besten funktionieren mehligkochende oder sehr stärkehaltige Kartoffeln, weil sie nach dem Garen wenig Wasser enthalten und einen formbaren Teig ergeben. Die Kartoffeln vollständig ausdampfen und abkühlen lassen, bevor sie gepresst werden; warme oder feuchte Kartoffeln machen den Teig schnell klebrig.

Aufbewahren und aufwärmen

Frisch gekochte Marillenknödel schmecken am besten am selben Tag. Übrig gebliebene Knödel abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen in wenig Butter bei mittlerer Hitze rundum erwärmen. Zum Einfrieren die ungekochten Knödel mit Abstand vorfrieren, anschließend verpacken und später direkt gefroren in leicht siedendem Wasser garen; die Garzeit verlängert sich dabei.

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