Madeira Cake ist ein kompakter, feinporiger Rührkuchen mit buttrigem Geschmack und einer dezenten Zitronennote. Die Krume bleibt saftig, ist aber stabil genug zum Schneiden und passt deshalb sowohl zu Kaffee als auch als einfacher Kuchen für unterwegs. Diese Fassung wird in einer Kastenform gebacken und erhält ihre typische längliche Form mit einer feinen, natürlichen Backfurche. Butter und Eier sollten vor Beginn zimmerwarm sein.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die zimmerwarme Butter und die Eier bereitstellen. Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform von etwa 25 × 11 cm mit 10 g Butter fetten und mit 10 g Mehl ausstäuben; überschüssiges Mehl ausklopfen. Die Zitrone heiß waschen, trockenreiben, die Schale fein abreiben und 15 ml Saft auspressen.
- 200 g zimmerwarme Butter mit dem Zucker 3 bis 4 Minuten hell und cremig aufschlagen. Die Eier einzeln jeweils etwa 30 Sekunden unterrühren. Zitronenschale und Zitronensaft kurz einarbeiten.
- Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Die Mischung abwechselnd mit der Milch in zwei bis drei Portionen kurz unter den Teig rühren, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Nicht länger als nötig rühren.
- Den Teig in die vorbereitete Form geben und die Oberfläche glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen 55 bis 65 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzstäbchen aus der Mitte mit nur wenigen feuchten Krümeln herauskommt. Wird die Oberfläche zu dunkel, die Form locker mit Alufolie abdecken.
- Den Kuchen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, anschließend vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Erst danach in 12 Scheiben schneiden.
Aufbewahrung
Gut ausgekühlt hält sich der Kuchen luftdicht verpackt bei Raumtemperatur etwa drei Tage. Für eine längere Aufbewahrung kann er in Scheiben geschnitten und bis zu drei Monate eingefroren werden; zum Servieren bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Für eine gleichmäßige Krume
Butter, Zucker und Eier verbinden sich am besten, wenn alle Zutaten zimmerwarm sind. Das Mehl nur kurz unterheben, sobald keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind, damit der Kuchen kompakt, aber nicht zäh wird.