Lübecker National ist ein kräftiger norddeutscher Eintopf aus zart geschmortem Rindfleisch, Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln. Das Fleisch wird zunächst langsam in Brühe gegart, bevor das Gemüse dazukommt und bissfest weich wird. So entsteht eine klare, herzhafte Brühe mit angenehm sämiger Wirkung durch die Kartoffeln. Der Eintopf schmeckt frisch gekocht ebenso wie am nächsten Tag aufgewärmt.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Das Rindfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen. Das Rapsöl in einem großen schweren Topf bei hoher bis mittlerer Hitze erhitzen und die Fleischwürfel portionsweise rundum kräftig anbraten, damit der Topfboden nicht zu voll liegt. Das gesamte Fleisch aus dem Topf nehmen.
- Die gewürfelten Zwiebeln in den Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anschwitzen. Das Mehl darüberstäuben und 1 Minute unter Rühren mitrösten.
- Die Rinderbrühe nach und nach angießen und dabei den Bratensatz vom Topfboden lösen. Fleisch, Lorbeerblätter und Majoran wieder dazugeben. Alles aufkochen, die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren und den Eintopf zugedeckt etwa 85 Minuten sanft schmoren lassen.
- Kartoffeln und Möhren in den Topf geben, mit dem Salz und dem Pfeffer würzen und alles wieder aufkochen. Den Eintopf zugedeckt weitere 30 bis 35 Minuten leise köcheln lassen, bis das Fleisch zart und das Gemüse weich ist, aber noch seine Form behält.
- Die Lorbeerblätter entfernen. Den Eintopf abschmecken, die gehackte Petersilie unterheben und ihn vor dem Servieren 5 Minuten bei ausgeschalteter Hitze ruhen lassen.
Woran ist der richtige Garpunkt zu erkennen?
Das Rindfleisch ist fertig, wenn sich ein Würfel leicht mit einer Gabel teilen lässt. Die Kartoffeln sollten weich sein, aber nicht zerfallen; einzelne Stücke dürfen die Brühe leicht binden. Falls die Brühe zu stark einkocht, mit wenig heißem Wasser auffüllen und anschließend erneut abschmecken.
Aufbewahren und Aufwärmen
Den abgekühlten Eintopf in flache, saubere Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen portionsweise erhitzen, bis der Eintopf durchgehend heiß ist. Beim zweiten Erwärmen kann die Brühe durch die Kartoffeln etwas sämiger werden.