Lasagne mit Meeresfrüchten

Diese Lasagne verbindet zarte Meeresfrüchte mit einer fruchtigen Tomatensauce, cremiger Béchamel und goldbraun überbackenen Nudelplatten. Der Meeresfrüchte-Mix wird vor dem Schichten kurz gegart, damit er saftig bleibt und die Sauce aromatisch ergänzt. Für den Ablauf werden küchenfertige, vollständig aufgetaute Meeresfrüchte vorausgesetzt.

Lasagne mit Meeresfrüchten und goldbrauner Käsekruste
Beispielbild zum Rezept: Lasagne mit Meeresfrüchten
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 55 Minuten
Ruhezeit 10 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 15 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
Für die Meeresfrüchte-Tomatensauce
  • 400 g Meeresfrüchte-Mix küchenfertig und vollständig aufgetaut
  • 1 Zwiebel etwa 80 g
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 g stückige Tomaten aus der Dose
  • 100 ml trockener Weißwein optional; für eine alkoholfreie Fassung durch Gemüsebrühe ersetzen
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 0.5 TL Salz
  • 1 Zitrone fein abgeriebene Schale von etwa der Hälfte
  • 2 EL glatte Petersilie frisch gehackt
Für die Béchamel
  • 40 g Butter
  • 40 g Weizenmehl Type 405
  • 450 ml Milch
  • 0.25 TL Salz
  • 1 Prise Muskatnuss frisch gerieben
Für die Lasagne
  • 9 Lasagneplatten ohne Vorkochen
  • 150 g Mozzarella abgetropft
  • 60 g Gouda bereits gerieben gekauft

Küchenhelfer

  • 1 Auflaufform etwa 20 x 30 cm
  • 1 große Pfanne
  • 1 kleiner Topf

Zubereitung
 

Meeresfrüchte-Tomatensauce
  1. Die vollständig aufgetauten Meeresfrüchte in einem Sieb abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln beziehungsweise hacken. Die Petersilie hacken, die Zitronenschale fein abreiben und den Mozzarella abtropfen lassen und würfeln.
  2. 1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Die Meeresfrüchte darin 3 bis 4 Minuten unter Wenden garen, bis sie undurchsichtig und heiß sind. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  3. Das übrige Olivenöl in die Pfanne geben und Zwiebel und Knoblauch 2 Minuten anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und 2 Minuten einkochen lassen. Stückige Tomaten, Oregano und Salz einrühren und die Sauce etwa 12 Minuten offen einkochen lassen. Die gegarten Meeresfrüchte, Zitronenschale und Petersilie unterheben und die Pfanne vom Herd nehmen.
Béchamel
  1. Während die Tomatensauce einkocht, die Butter im kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Mehl einrühren und 1 Minute anschwitzen. Die Milch nach und nach unter ständigem Rühren zugießen. Die Béchamel 5 bis 7 Minuten köcheln lassen, bis sie cremig andickt, dann mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
Lasagne schichten und backen
  1. Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Etwas Béchamel auf dem Boden der Auflaufform verteilen. Darauf drei Lasagneplatten legen, ein Drittel der Meeresfrüchte-Tomatensauce und ein Viertel der Béchamel verteilen. Zwei weitere Schichten aus jeweils drei Lasagneplatten, Sauce und Béchamel aufbauen. Mit den letzten drei Lasagneplatten, der restlichen Béchamel, dem gewürfelten Mozzarella und dem geriebenen Gouda abschließen.
  3. Die Lasagne 30 bis 35 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis die Platten weich und die Käseoberfläche goldbraun ist. Vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen und heiß servieren.
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Welche Meeresfrüchte eignen sich?

Geeignet sind beispielsweise eine Mischung aus Garnelen, Tintenfisch und Muschelfleisch oder ein küchenfertiger Meeresfrüchte-Mix. Große Garnelen und Tintenfischstücke gegebenenfalls halbieren, damit sie sich gleichmäßig zwischen den Lasagneplatten verteilen.

Aufbewahren und Aufwärmen

Reste nach dem Abkühlen in flache, gut verschließbare Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen die Lasagne abgedeckt im Backofen bei 160 °C erwärmen, bis sie im Inneren vollständig heiß ist; einzelne Portionen können auch in der Mikrowelle erhitzt werden.

Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?

Die Lasagneplatten sollen weich sein, während die Oberfläche goldbraun gratiniert ist. Die Meeresfrüchte müssen vollständig durchgegart, undurchsichtig und heiß sein; besonders Tintenfisch sollte nicht unnötig lange weitergaren, damit er nicht zäh wird.

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