Lasagne alla Siciliana

Lasagne alla Siciliana verbindet geschichtete Lasagneplatten mit einer kräftigen Tomaten-Fleisch-Sauce, gebackener Aubergine, Ricotta, Mozzarella und hart gekochtem Ei. Die Aubergine bringt eine weiche, leicht herzhafte Gemüsekomponente ein, während Ricotta und Mozzarella die Schichten cremig und saftig machen. Diese Ausarbeitung ist eine stimmige sizilianische Variante, ohne eine einzige verbindliche Originalfassung zu behaupten. Nach dem Backen sollte die Lasagne kurz ruhen, damit sie sich sauber portionieren lässt.

Angeschnittene Lasagne alla Siciliana mit Fleischsauce, Aubergine, Ricotta, Mozzarella und Ei
Beispielbild zum Rezept: Lasagne alla Siciliana
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 35 Minuten
Ruhezeit 15 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 25 Minuten

Zutaten

Für 6 Portionen
Für die Sauce
  • 1 Zwiebel etwa 100 g
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 g gemischtes Hackfleisch
  • 100 ml trockener Rotwein
  • 700 g passierte Tomaten
  • 150 ml Wasser
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 10 g Basilikum Blätter abzupfen und im Ablauf zerkleinern
  • 1 TL Salz zunächst zurückhaltend dosieren
  • 0.5 TL schwarzer Pfeffer frisch mahlen oder bereits gemahlen verwenden
Für Aubergine und Eier
  • 500 g Auberginen
  • 1 EL Olivenöl für die Auberginen
  • 2 Eier
Für die Lasagne
  • 250 g Lasagneplatten trockene Platten ohne Vorkochen
  • 250 g Ricotta
  • 250 g Mozzarella abgetropft und im Ablauf zerkleinert
  • 60 g Parmesan im Ablauf frisch reiben oder bereits gerieben verwenden

Küchenhelfer

  • 1 Auflaufform etwa 26 × 20 cm
  • 1 Backblech

Zubereitung
 

Vorbereiten
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln beziehungsweise hacken. Auberginen waschen, trocken tupfen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Basilikumblätter fein schneiden. Den Mozzarella abtropfen lassen und klein zupfen; den Parmesan reiben, falls er nicht bereits gerieben ist.
  2. Die Eier in einem kleinen Topf mit Wasser bedecken, zum Kochen bringen und 9 Minuten hart kochen. Kalt abschrecken und etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Anschließend pellen und in dünne Scheiben schneiden.
Sauce und Auberginen
  1. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Auberginenscheiben auf einem Backblech verteilen, mit 1 EL Olivenöl bestreichen und leicht salzen. 20 bis 25 Minuten backen, nach etwa 12 Minuten wenden, bis sie weich und an den Rändern leicht gebräunt sind.
  2. Während die Auberginen backen, 2 EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze 3 Minuten anschwitzen. Das Hackfleisch dazugeben und unter gelegentlichem Rühren 6 bis 8 Minuten krümelig braten, bis es nicht mehr rosa ist.
  3. Mit Rotwein ablöschen und 2 Minuten einkochen lassen. Passierte Tomaten, Wasser, Oregano, Basilikum, Salz und Pfeffer einrühren. Die Sauce offen 45 bis 50 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie deutlich eingedickt ist. Abschmecken; sie soll würzig, aber noch leicht fließfähig sein.
Schichten und Backen
  1. Die Ofentemperatur auf 190 °C Ober-/Unterhitze reduzieren. Eine dünne Schicht Sauce auf dem Boden der Auflaufform verteilen. Darauf abwechselnd Lasagneplatten, Sauce, Auberginenscheiben, Ricotta, Eierscheiben und etwas Mozzarella schichten. Mit den restlichen Zutaten fortfahren und mit Sauce abschließen.
  2. Den restlichen Mozzarella und den Parmesan gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen. Die Form 35 bis 40 Minuten backen, bis die Platten weich sind, die Sauce am Rand blubbert und die Oberfläche goldbraun ist.
  3. Die Lasagne aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten ruhen lassen. Anschließend in 6 Stücke schneiden und servieren.
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So bleibt die Lasagne schnittfest

Die Lasagne nach dem Backen mindestens 15 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit bindet die Sauce, und die Schichten stabilisieren sich. Wird sie direkt angeschnitten, läuft besonders die noch sehr flüssige Sauce leichter auseinander.

Aufbewahren und aufwärmen

Reste nach dem Servieren in flache, saubere Behälter verteilen und zügig kühlen, statt die gesamte Form lange bei Raumtemperatur stehen zu lassen. Im Kühlschrank innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen oder portionsweise einfrieren. Gefrorene Stücke im Kühlschrank auftauen und anschließend vollständig durcherhitzen.

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