Lammcurry verbindet zart geschmortes Fleisch mit einer aromatischen, leicht cremigen Sauce aus Gewürzen, Kokosmilch und Tomaten. Das Lamm wird zunächst kräftig angebraten und anschließend langsam gegart, bis es weich ist und die Sauce vollmundig schmeckt. Ingwer, Knoblauch, Kreuzkümmel und Garam Masala geben dem Gericht Wärme und Tiefe, während Limettensaft für einen frischen Ausgleich sorgt. Die Schärfe lässt sich über die Chilimenge gut anpassen.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Das Lammfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen, von groben Sehnen befreien und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken beziehungsweise reiben. Chilischote waschen, längs halbieren, nach gewünschter Schärfe entkernen und fein schneiden.
- Das Öl in einem schweren Schmortopf bei hoher Hitze erhitzen. Das Lamm in zwei Chargen jeweils 3 bis 4 Minuten rundum kräftig anbraten, damit der Topf nicht zu voll wird. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.
- Die Zwiebeln in den Topf geben und bei mittlerer Hitze 5 Minuten braten. Knoblauch, Ingwer und Chili hinzufügen und 1 Minute mitbraten. Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Garam Masala und Kurkuma einrühren und etwa 30 Sekunden rösten.
- Tomaten, Kokosmilch, Gemüsebrühe und zunächst 6 g Salz einrühren. Das angebratene Lamm samt ausgetretenem Fleischsaft zurück in den Topf geben und alles aufkochen. Die Hitze so weit reduzieren, dass die Sauce nur sanft köchelt. Das Curry zugedeckt 60 Minuten garen, anschließend ohne Deckel weitere 25 bis 30 Minuten schmoren, bis das Fleisch weich und die Sauce sämig ist. Zwischendurch umrühren und bei zu starkem Andicken etwas Wasser aus dem Wasserhahn esslöffelweise ergänzen.
- Die Limette auspressen und das Koriandergrün waschen, trocken schütteln und grob hacken. Das fertige Curry vom Herd nehmen, Limettensaft und Koriandergrün einrühren und mit dem restlichen Salz abschmecken.
- Das Lammcurry 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Vor dem Servieren noch einmal vorsichtig umrühren.
Welches Lammfleisch eignet sich?
Am besten eignen sich ausgelöste Lammschulter oder Lammkeule, weil das Fleisch beim Schmoren saftig bleibt und eine kräftige Sauce verträgt. Sehr magere Stücke sollten nicht länger als nötig gegart werden, da sie sonst trocken werden können.
Schärfe und Servieren
Für eine mildere Variante die Chilischote ganz weglassen oder nur eine kleine Menge verwenden. Als externe Beilage passen Reis, Naan-Brot oder ein frischer Gurken-Joghurt; diese Beilagen sind nicht Bestandteil der Rezeptmenge.
Aufbewahren
Das vollständig gegarte Curry nach dem Kochen zeitnah in flache Behälter verteilen und abkühlen lassen, ohne den heißen Topf lange bei Raumtemperatur stehen zu lassen. Im Kühlschrank aufbewahrt sollte es innerhalb weniger Tage vollständig erhitzt verzehrt werden.