Kürbis-Risotto verbindet cremig gegarten Rundkornreis mit mild-süßem Hokkaido und herzhaftem Parmesan. Ein Teil des Kürbisses zerfällt beim Rühren und bindet die Brühe, während kleine Stücke für etwas Biss sorgen. Die Brühe wird nach und nach eingearbeitet, damit der Reis gleichmäßig gart und seine cremige, leicht körnige Struktur behält. Das Risotto wird direkt nach dem kurzen Ruhen serviert und passt als eigenständige Mahlzeit oder als Beilage zu gebratenem Gemüse.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Das Fruchtfleisch einschließlich der Schale in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Parmesan fein reiben.
- Die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf erhitzen und knapp unter dem Siedepunkt warm halten. Sie soll während der gesamten Risotto-Zubereitung heiß sein.
- Das Olivenöl in einem breiten, schweren Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel darin 2 bis 3 Minuten glasig anschwitzen. Die Kürbiswürfel hinzufügen und 4 Minuten mitbraten, bis sie leicht glänzen.
- Den Risottoreis einstreuen und 1 bis 2 Minuten unter Rühren mitrösten, bis die Reiskörner an den Rändern glasig werden.
- Etwa 250 ml heiße Brühe angießen und unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast aufgenommen ist. Danach die restliche Brühe portionsweise zugeben und jeweils warten, bis sie weitgehend eingearbeitet ist. Insgesamt 24 bis 28 Minuten garen. Der Reis soll außen cremig und im Kern noch leicht bissfest sein; die Kürbiswürfel müssen weich sein und teilweise zerfallen.
- Den Topf vom Herd nehmen. Butter, geriebenen Parmesan, Muskatnuss und Pfeffer unterrühren. Mit Salz abschmecken und das Risotto 2 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Anschließend sofort servieren.
Welcher Kürbis eignet sich?
Hokkaido ist besonders praktisch, weil die Schale nach dem Garen weich wird und mitgegessen werden kann. Alternativ eignet sich Butternut-Kürbis; er wird geschält und ergibt durch sein festeres Fruchtfleisch etwas klarere Würfel. Entscheidend ist, dass die Stücke klein genug geschnitten werden, um während der Risotto-Garzeit weich zu werden.
Risotto richtig aufbewahren und erwärmen
Am besten schmeckt das Risotto frisch, weil es beim Stehen weiter Flüssigkeit bindet. Reste zeitnah in flache, saubere Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Erwärmen portionsweise mit einem kleinen Schuss Wasser oder Brühe in einem Topf unter gelegentlichem Rühren erhitzen, bis die cremige Konsistenz wieder erreicht ist.