Kotelettbraten ist ein saftiger Schweinebraten aus einem zusammenhängenden Kotelettstück mit Knochen. Eine kurze kräftige Bräunung sorgt für Röstaromen, bevor das Fleisch im Ofen schonend fertig gart. Dazu entstehen aus Zwiebeln, Möhren, Apfelsaft und Brühe eine aromatische Bratensauce. Entscheidend für ein saftiges Ergebnis ist, den Braten nach dem Garen ruhen zu lassen und die Kerntemperatur zu prüfen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwiebeln und Möhren schälen, die Zwiebeln vierteln und die Möhren in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Den Kotelettbraten mit Küchenpapier trocken tupfen, rundum mit Salz und Pfeffer würzen und mit Senf, Knoblauch und Thymian einreiben.
- Das Öl in einem großen Bräter oder einer ofenfesten Pfanne erhitzen. Den Kotelettbraten darin rundum kräftig anbraten, insgesamt etwa 8 Minuten. Das vorbereitete Gemüse rund um das Fleisch verteilen und 2 Minuten mitrösten.
- Mit Apfelsaft und Brühe ablöschen. Den Bräter in den vorgeheizten Ofen stellen, die Temperatur auf 160 °C Ober-/Unterhitze reduzieren und den Braten etwa 70 bis 80 Minuten garen. Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle ohne Knochen prüfen; bei etwa 70 °C ist der Braten servierbereit. Falls nötig, die Garzeit verlängern.
- Den Kotelettbraten aus dem Bräter nehmen, locker abdecken und 15 Minuten ruhen lassen. Das Gemüse und den Bratensaft währenddessen im Bräter warm halten.
- Das Gemüse mit dem Bratensaft fein pürieren oder durch ein Sieb streichen. Die Speisestärke mit dem kalten Wasser glatt verrühren, in die Sauce geben und unter Rühren kurz aufkochen, bis sie leicht bindet. Die Sauce abschmecken, den Kotelettbraten vom Knochen lösen, in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.
Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?
Die sicherste Kontrolle ist ein Stichthermometer an der dicksten Stelle des Fleisches, ohne den Knochen zu berühren. Der Braten ist bei einer Kerntemperatur von etwa 70 °C servierbereit; je nach Form und Ausgangstemperatur kann dafür etwas mehr oder weniger Ofenzeit nötig sein.
Bratensauce aus dem Gemüse
Das Gemüse nach dem Braten gründlich mit dem Bratensatz verrühren und mit der Flüssigkeit lösen. Für eine glatte Sauce kann alles fein püriert und anschließend durch ein Sieb gestrichen werden. Wird die Sauce zu kräftig, lässt sie sich mit etwas Wasser verdünnen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Übrig gebliebener Braten hält sich abgedeckt im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage. Am besten in Scheiben mit etwas Sauce in einem Topf oder einer ofenfesten Form bei niedriger Hitze erwärmen, damit das Fleisch nicht austrocknet.