Kochkäse

Kochkäse ist ein warmer, würziger Käseaufstrich aus geschmolzenem Harzer Käse, Butter und Schmand. Die Masse wird bei niedriger Hitze glatt gerührt und mit etwas Kümmel abgerundet; sie bleibt cremig und streichfähig, ohne dass der Käse kochen muss.

Die Zubereitung eignet sich für vier kleine Portionen und ist nach dem Abkühlen etwas fester als direkt aus dem Topf. Entscheidend für die glatte Konsistenz ist, die Käsemischung langsam zu erwärmen und währenddessen regelmäßig zu rühren.

Cremiger Kochkäse mit Kümmel in einer Keramikschale
Beispielbild zum Rezept: Kochkäse
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 20 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
  • 200 g Harzer Käse
  • 50 g Butter
  • 100 g Schmand
  • 2 g Natron etwa 1/2 Teelöffel
  • 2 g Kümmel ganz oder leicht zerstoßen
  • 1 g Salz bei Bedarf, abhängig vom Salzgehalt des Käses

Küchenhelfer

  • 1 kleiner Topf für das langsame Schmelzen
  • 1 hitzebeständiger Kochlöffel oder Schneebesen zum Glattrühren

Zubereitung
 

Kochkäse
  1. Den Harzer Käse in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Den Kümmel bei Bedarf leicht zerstoßen.
  2. Butter in einem kleinen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen. Die Käsewürfel und den Schmand dazugeben und unter regelmäßigem Rühren langsam erwärmen, bis der Käse weitgehend geschmolzen ist. Die Masse nicht sprudelnd kochen lassen.
  3. Natron und Kümmel einrühren und den Kochkäse weitere 3 bis 5 Minuten bei niedriger Hitze rühren, bis eine möglichst glatte, cremige Masse entsteht.
  4. Den Kochkäse vom Herd nehmen und mit Salz abschmecken. Warm und cremig servieren oder in ein sauberes Gefäß füllen und abkühlen lassen; beim Abkühlen wird er fester.
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Kochkäse aufbewahren

Den fertigen Kochkäse in ein sauberes, verschließbares Gefäß füllen, kurz ausdampfen lassen und anschließend im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von drei Tagen verbrauchen und vor dem Servieren bei Raumtemperatur etwas weicher werden lassen.

So bleibt die Masse glatt

Die Hitze niedrig halten und den Kochkäse nicht sprudelnd kochen lassen, sonst kann sich das Fett absetzen. Wird die Masse beim Abkühlen zu fest, lässt sie sich vorsichtig in einem warmen Wasserbad oder bei sehr niedriger Herdhitze wieder streichfähig machen.

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