Kerbelcremesuppe ist eine fein-würzige, samtige Suppe mit dem frischen, leicht anisartigen Aroma von Kerbel. Kartoffeln geben ihr eine natürliche Bindung, während Sahne die Konsistenz abrundet, ohne den Kräutergeschmack zu überdecken. Ein kleiner Spritzer Zitronensaft sorgt am Ende für Ausgewogenheit. Die Suppe schmeckt als leichte Vorspeise oder mit Brot als kleine Hauptmahlzeit.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Kerbel gründlich waschen, trocken schütteln und die groben Stiele entfernen. Zwiebel und Kartoffeln schälen und würfeln; den Kerbel grob hacken.
- Die Butter in einem hohen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebel darin 3 bis 4 Minuten glasig anschwitzen, ohne sie zu bräunen.
- Die Kartoffelwürfel und die Gemüsebrühe zugeben. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
- Den gehackten Kerbel und die Sahne in den Topf geben. Die Suppe nochmals 2 Minuten erhitzen, aber nicht mehr sprudelnd kochen lassen.
- Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Zitronensaft und Pfeffer einrühren und mit Salz abschmecken. Falls die Suppe zu dick ist, esslöffelweise etwas heißes Wasser einarbeiten; dafür höchstens 50 ml verwenden. Die Suppe sofort servieren.
Kerbelcremesuppe aufbewahren
Reste nach dem Abkühlen in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Beim Erwärmen die Suppe nur sanft erhitzen und nicht sprudelnd kochen lassen, damit die Sahne stabil bleibt und das Kräuteraroma möglichst frisch wirkt.
So bleibt die Suppe besonders grün
Den Kerbel erst nach dem Weichkochen der Kartoffeln zugeben und nur kurz mit der heißen Suppe pürieren. Langes Kochen lässt das feine Aroma verblassen und kann die Farbe deutlich abdunkeln.