Kartoffel-Sild-Auflauf verbindet mürbe Kartoffelscheiben mit würzigen eingelegten Heringsfilets und einer cremigen Sauce. Beim Backen nimmt die Kartoffel die salzige, leicht säuerliche Würze des Silds auf, während die Oberfläche goldbraun und knusprig wird. Zwiebeln und Dill runden den Auflauf ab, ohne den Fischgeschmack zu überdecken. Das Gericht kommt ohne zusätzliches Salz aus, da Sild und Marinade bereits kräftig gewürzt sind.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit etwa 2 l Fassungsvermögen mit einem Teil der Butter ausstreichen.
- Die Kartoffeln schälen und in etwa 3 mm dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Den Dill abbrausen, trocken schütteln und fein hacken.
- Die Sildfilets in einem Sieb abtropfen lassen, mit Küchenpapier trocken tupfen und in etwa 3 cm breite Streifen schneiden. Sahne und Milch mit dem Pfeffer und dem gehackten Dill verrühren; kein zusätzliches Salz zugeben.
- Die Hälfte der Kartoffelscheiben in der Form verteilen, darauf die Hälfte der Zwiebeln und der Sildstreifen geben. Mit den übrigen Kartoffeln, Zwiebeln und Sildstreifen abschließen.
- Die Sahne-Milch-Mischung gleichmäßig darübergießen. Die Semmelbrösel darüberstreuen und die restliche Butter in kleinen Flöckchen daraufsetzen.
- Den Auflauf auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich sind und die Oberfläche goldbraun ist. Zur Kontrolle mit einem dünnen Messer bis zur Mitte stechen; es soll ohne Widerstand durch die Kartoffeln gleiten.
- Den Auflauf 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Sauce etwas bindet, dann heiß servieren.
Sild richtig abschmecken
Sildfilets unterscheiden sich je nach Marinade deutlich im Salzgehalt. Nach dem Abtropfen ein kleines Stück probieren und die Pfeffermenge entsprechend anpassen; zusätzliches Salz ist in der Regel nicht nötig. Sehr salzige Filets können kurz mit kaltem Wasser abgespült und anschließend gründlich trockengetupft werden, wobei dadurch etwas Würze verloren geht.
Aufbewahren und aufwärmen
Reste nach dem Essen zügig in flache, saubere Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von zwei Tagen verbrauchen und portionsweise vollständig durchwärmen. Die Kartoffeln werden beim Aufwärmen weicher als direkt aus dem Ofen, der Geschmack bleibt jedoch kräftig.