Kaninchensoße

Kaninchensoße ist eine aromatische Schmorsoße mit zartem Kaninchenfleisch, Wurzelgemüse und einer fein abgerundeten, leicht cremigen Konsistenz. Das Fleisch wird zunächst kräftig angebraten und anschließend in Weißwein und Brühe langsam gegart, sodass die Soße eine konzentrierte Tiefe erhält. Crème fraîche, Senf und ein wenig Zitronensaft sorgen am Ende für Frische und einen ausgewogenen Geschmack. Die Soße passt besonders gut zu Bandnudeln, Kartoffeln oder hellen Knödeln.

Cremige Kaninchensoße mit zartem Fleisch und Wurzelgemüse
Beispielbild zum Rezept: Kaninchensoße
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 10 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 35 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
Für die Kaninchensoße
  • 700 g Kaninchenfleisch bereits küchenfertig gewürfelt gekauft
  • 30 ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 25 g Weizenmehl Type 405
  • 150 ml trockener Weißwein
  • 500 ml salzarme Gemüse- oder Geflügelbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Zweige Thymian
  • 100 g Crème fraîche
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Küchenhelfer

  • 1 Schwerer Schmortopf oder Bräter

Zubereitung
 

Vorbereiten
  1. Das Kaninchenfleisch mit Küchenpapier trocken tupfen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln beziehungsweise hacken. Möhre und Staudensellerie putzen, waschen und in etwa 5 mm große Würfel schneiden.
Soße zubereiten
  1. Das Öl in einem schweren Schmortopf auf mittlere bis hohe Hitze erhitzen. Das Kaninchenfleisch portionsweise 5 bis 6 Minuten rundum anbraten, damit es Farbe bekommt. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.
  2. Zwiebel, Möhre und Sellerie in den Topf geben und 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren anschwitzen. Den Knoblauch kurz für etwa 30 Sekunden mitbraten.
  3. Das Mehl über das Gemüse stäuben und 1 Minute unter Rühren anschwitzen. Den Weißwein angießen und den Bratensatz lösen. Die Brühe nach und nach einrühren, bis eine glatte Flüssigkeit entsteht.
  4. Kaninchenfleisch, Lorbeerblätter und Thymian in den Topf geben. Alles aufkochen, dann die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren und die Soße zugedeckt etwa 45 Minuten sanft schmoren lassen. Das Fleisch muss vollständig durchgegart sein und im dicksten Stück mindestens 74 °C erreichen; bei Bedarf länger schmoren.
  5. Lorbeerblätter und Thymian entfernen. Crème fraîche und Senf einrühren und die Soße 3 bis 4 Minuten ohne starkes Kochen erwärmen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Soße zu dick ist, sie mit wenig Wasser oder Brühe verdünnen und nochmals kurz erhitzen.
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Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?

Das Kaninchenfleisch ist fertig, wenn es sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt und im dicksten Stück vollständig durchgegart ist. Bei einer Kontrolle mit einem Thermometer sollte es mindestens 74 °C erreichen. Bleibt das Fleisch noch fest, die Soße einfach bei milder Hitze weiter schmoren lassen.

Aufbewahren und aufwärmen

Übrig gebliebene Soße abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf mit etwas Brühe oder Wasser verdünnen, da die Soße beim Abkühlen nachdickt.

Passende Beilagen

Als externe Servierempfehlung passen breite Bandnudeln, Salzkartoffeln oder Semmelknödel besonders gut, weil sie die cremige Soße aufnehmen.

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