Dieses Kalbsragout verbindet zart geschmortes Fleisch mit mildem Blumenkohl in einer sämigen, fein gewürzten Sauce. Das Kalbfleisch wird zunächst kräftig angebraten und anschließend langsam gegart, während der Blumenkohl erst später dazukommt und dadurch seine Form behält. Die Sauce erhält durch Zwiebel, Möhren, Weißwein und Brühe ein rundes Aroma und passt gut zu Kartoffeln, Reis oder frischem Brot.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Das Kalbfleisch trocken tupfen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln beziehungsweise hacken. Möhren schälen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Den Blumenkohl putzen, in mundgerechte Röschen teilen und gründlich abspülen. Die Petersilie hacken.
- Öl und 15 g Butter in einem großen schweren Topf erhitzen. Die Kalbfleischwürfel in zwei Chargen bei mittlerer bis hoher Hitze jeweils etwa 3 bis 4 Minuten rundum anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.
- Die restliche Butter in den Topf geben. Zwiebel und Möhren 4 Minuten anschwitzen. Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitbraten. Das Mehl darüberstäuben und unter Rühren 1 Minute anschwitzen.
- Mit dem Weißwein ablöschen und den Bratensatz sorgfältig lösen. Die Brühe nach und nach einrühren. Lorbeerblätter, Thymian, Zitronenschale, Salz und Pfeffer zugeben. Das angebratene Kalbfleisch samt ausgetretenem Saft wieder in den Topf geben.
- Das Ragout aufkochen lassen, dann die Hitze so weit reduzieren, dass die Sauce nur sanft köchelt. Zugedeckt etwa 60 Minuten schmoren, bis das Kalbfleisch vollständig durchgegart und weich ist. Zwischendurch ein- bis zweimal umrühren.
- Die Blumenkohlröschen und 100 ml Wasser in den Topf geben. Alles erneut aufkochen und zugedeckt weitere 15 bis 20 Minuten sanft garen, bis der Blumenkohl weich, aber noch formstabil ist. Falls die Sauce zu dick wird, esslöffelweise etwas Wasser aus dem Topf einrühren; mehr Flüssigkeit als die angegebenen 100 ml ist normalerweise nicht nötig.
- Lorbeerblätter entfernen. Das Ragout abschmecken, mit der gehackten Petersilie bestreuen und heiß servieren.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste nach dem Kochen in flache Behälter verteilen, zügig abkühlen lassen und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen das Ragout langsam erhitzen und bei Bedarf mit etwas Brühe verdünnen; der Blumenkohl wird dabei weicher als beim ersten Servieren.
Passende Beilagen
Salzkartoffeln, Kartoffelpüree, Reis oder kräftiges Bauernbrot nehmen die Sauce gut auf. Eine zusätzliche Gemüsebeilage ist nicht nötig, weil der Blumenkohl bereits Bestandteil des Ragouts ist.