Der indische Schweinetopf ist ein kräftiges Schmorgericht mit zartem Schweinefleisch, Kartoffeln und einer sämigen Sauce aus Tomaten, Kokosmilch und warmen Gewürzen. Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Garam Masala geben dem Topfgericht ein aromatisches, leicht pikantes Profil, während Ingwer und Knoblauch für Frische und Tiefe sorgen. Das Fleisch wird zunächst angebraten und anschließend langsam in der Sauce gegart, bis es weich ist. Die Zubereitung erfolgt in einem großen Topf und ergibt eine vollständige, sättigende Mahlzeit.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Schweineschulter in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Kartoffeln und Zwiebeln schälen und würfeln, Knoblauch fein hacken und Ingwer fein reiben.
- Das Rapsöl in einem großen schweren Topf auf mittlere bis hohe Hitze erhitzen. Das Schweinefleisch in zwei Chargen jeweils etwa 4 Minuten rundherum kräftig anbraten, damit es Farbe bekommt. Die angebratenen Fleischwürfel kurz beiseitestellen.
- Die Zwiebeln in den Topf geben und etwa 5 Minuten braten, bis sie weich und leicht goldbraun sind. Knoblauch und Ingwer hinzufügen und 1 Minute mitbraten. Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Garam Masala und Chiliflocken einrühren und etwa 30 Sekunden rösten.
- Das Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten. Stückige Tomaten, Kokosmilch, Gemüsebrühe und Salz zugießen. Das angebratene Schweinefleisch samt ausgetretenem Fleischsaft zurück in den Topf geben und alles aufkochen.
- Die Kartoffelwürfel unterheben. Die Hitze so weit reduzieren, dass die Sauce nur leise köchelt, den Topf mit dem Deckel schließen und den Schweinetopf etwa 40 Minuten schmoren lassen. Zwischendurch ein- bis zweimal umrühren.
- Den Deckel abnehmen und den Eintopf weitere 10 Minuten leicht offen köcheln lassen, bis die Sauce sämig ist. Das Schweinefleisch muss vollständig durchgegart und zart sein, die Kartoffeln sollen sich leicht mit einer Gabel einstechen lassen. Bei Bedarf mit Salz abschmecken.
- Den Schweinetopf 5 Minuten ruhen lassen und mit Limettenspalten servieren.
Schärfe und Gewürze anpassen
Für eine mildere Fassung die Chiliflocken weglassen und erst am Tisch nachwürzen. Wer ein kräftigeres Aroma möchte, kann zusätzlich 1 Teelöffel Garam Masala kurz vor dem Servieren unterrühren; die Gewürzmischung sollte dabei nicht lange mitkochen, damit ihr Duft erhalten bleibt.
Aufbewahren und aufwärmen
Reste nach dem Kochen in flache Behälter verteilen und zügig kühlen. Im Kühlschrank innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen und langsam vollständig durchwärmen; beim Aufwärmen kann die Sauce mit einem kleinen Schuss Wasser wieder geschmeidig gemacht werden.
Passende Beilage
Als externe Servierempfehlung passen Basmatireis oder indisches Fladenbrot dazu. Beides gehört nicht zur angegebenen Rezeptausbeute und wird separat zubereitet.