Der Husch-Pott ist ein unkomplizierter, sämiger Kartoffel-Kichererbsen-Topf mit Möhren, Tomate und milden Gewürzen. Die Kartoffeln garen direkt in der würzigen Brühe, während die Kichererbsen für Biss und zusätzliche Sättigung sorgen. Ein Teil der Kartoffeln wird am Ende leicht zerdrückt, sodass die Flüssigkeit ohne extra Bindemittel cremig wird. Das Gericht kommt vollständig aus einem Topf und steht nach rund 40 Minuten auf dem Tisch.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Kartoffeln waschen, nach Wunsch schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Möhren schälen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln beziehungsweise hacken. Die Kichererbsen in ein Sieb geben, abgießen und unter kaltem Wasser abspülen.
- Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel und Möhren darin 4 Minuten anbraten, bis die Zwiebel glasig wird. Knoblauch, Paprikapulver und Thymian hinzufügen und 1 Minute unter Rühren mitrösten.
- Kartoffeln, stückige Tomaten, Kichererbsen und Gemüsebrühe in den Topf geben. Salz und Pfeffer einrühren, alles aufkochen und anschließend zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 18 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffelwürfel weich sind.
- Den Deckel abnehmen und etwa ein Viertel der Kartoffelstücke mit dem Kochlöffel am Topfrand leicht zerdrücken. Den Zitronensaft einrühren und den Husch-Pott 2 Minuten offen weiterköcheln lassen. Abschmecken und sofort servieren.
Aufbewahren und Aufwärmen
Übrig gebliebener Husch-Pott hält sich abgekühlt und gut verschlossen im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage. Zum Aufwärmen den Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser ergänzen, weil die Kartoffeln nachträglich Flüssigkeit binden.
Konsistenz anpassen
Für einen flüssigeren Eintopf nicht die Kartoffeln stärker zerdrücken, sondern beim Erwärmen etwas Wasser oder Brühe einrühren. Soll der Pott sämiger werden, einige Kartoffelstücke direkt im Topf mit dem Kochlöffel zerdrücken.