Husarenkrapfen sind mürbe, buttrige Plätzchen mit einer fruchtigen Mulde aus Konfitüre. Der Teig wird nach dem Kühlen zu kleinen Kugeln geformt und vor dem Backen eingedrückt, damit die Füllung an ihrem Platz bleibt. Die Plätzchen backen hell und zart und eignen sich besonders gut für die Adventsbäckerei oder zum Aufbewahren in einer Keksdose.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die 2 Eier trennen. Mehl, kalte Butterwürfel, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eigelb in eine Schüssel geben und mit den Knethaken oder den Händen zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Sobald keine Mehlnester mehr vorhanden sind, nicht weiterkneten.
- Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den gekühlten Teig in 24 gleich große Stücke von jeweils etwa 22 g teilen, zu Kugeln rollen und mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Mit dem Daumen oder dem Stiel eines Kochlöffels in jede Kugel eine etwa 1 cm breite Mulde drücken.
- Die Himbeerkonfitüre glatt rühren und jeweils etwa 5 g davon in die Mulden geben. Die Husarenkrapfen auf der mittleren Schiene 10 bis 12 Minuten backen, bis die Ränder zart goldgelb sind. Das Blech herausnehmen und die Plätzchen 10 Minuten darauf abkühlen lassen, bevor sie vollständig auf einem Gitter auskühlen.
Welche Konfitüre eignet sich?
Am besten passen fein passierte Himbeer-, Johannisbeer- oder Aprikosenkonfitüre, weil sie sich glatt in die Mulden füllen lässt. Ist die Konfitüre sehr fest, kurz erwärmen und vor dem Einfüllen wieder auf handwarme Temperatur abkühlen lassen.
Aufbewahrung
Die vollständig ausgekühlten Husarenkrapfen in einer gut schließenden Keksdose zwischen Lagen aus Backpapier lagern. Kühl und trocken aufbewahrt bleiben sie etwa zwei Wochen mürbe; Feuchtigkeit macht den Teig schneller weich.