Holsteiner Pförtchen

Holsteiner Pförtchen sind kleine, rundum gebräunte Hefeteigküchlein aus der Muldenpfanne. Der Teig wird locker und leicht süß, während die Rosinen für einzelne saftige Stellen sorgen. Entscheidend für die typische Form ist eine Pförtchenpfanne mit tiefen Mulden, in denen die Küchlein portionsweise gewendet werden. Am besten schmecken sie frisch und noch warm, mit etwas Puderzucker bestäubt.

Goldbraune Holsteiner Pförtchen mit Rosinen und Puderzucker
Beispielbild zum Rezept: Holsteiner Pförtchen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 22 Minuten
Gehzeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten

Zutaten

Für 18 Pförtchen
Für den Hefeteig
  • 250 ml Milch
  • 20 g frische Hefe
  • 50 g Zucker
  • 300 g Weizenmehl Type 550
  • 2 Eier
  • 40 g Butter zum Schmelzen
  • 4 g Salz
  • 80 g Rosinen
Zum Backen und Servieren
  • 30 g Butter für die Mulden
  • 20 g Puderzucker zum Bestäuben

Küchenhelfer

  • 1 Pförtchenpfanne mit mindestens 6 tiefen Mulden
  • 2 Holzstäbchen oder kleine Gabeln zum Wenden

Zubereitung
 

Für den Hefeteig
  1. Die Milch lauwarm erwärmen, nicht aufkochen. Hefe und Zucker darin auflösen. Mehl, Eier und Salz in eine Schüssel geben, die Hefemilch dazugießen und alles zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren.
  2. 40 g Butter schmelzen, kurz abkühlen lassen und unter den Teig rühren. Die Rosinen untermischen. Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Pförtchen backen
  1. Die Pförtchenpfanne bei mittlerer Hitze vorheizen. Jede Mulde dünn mit der zum Backen vorgesehenen Butter ausstreichen.
  2. Pro Mulde etwa 40 bis 45 g Teig geben, sodass die Mulden knapp bis zur Hälfte gefüllt sind. Die Pförtchen etwa 2 bis 3 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist und der Rand fest wird. Mit zwei Holzstäbchen oder kleinen Gabeln vorsichtig wenden und weitere 2 bis 3 Minuten backen, bis sie rundum gebräunt und durchgebacken sind. Den restlichen Teig auf insgesamt 18 Pförtchen in drei Chargen verteilen.
  3. Die fertigen Pförtchen kurz abkühlen lassen und noch warm mit Puderzucker bestäuben.
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So werden die Pförtchen gleichmäßig rund

Die Mulden nur dünn mit Butter ausstreichen und jeweils knapp bis zur Hälfte mit Teig füllen, damit die Küchlein beim Aufgehen nicht überlaufen. Sobald die Unterseite goldbraun ist und der Teig am Rand sichtbar fest wird, lassen sie sich mit zwei Holzstäbchen oder kleinen Gabeln vorsichtig weiterdrehen.

Aufbewahren und Aufwärmen

Frisch gebacken sind die Pförtchen am lockersten. Übrig gebliebene Stücke abgedeckt bei Raumtemperatur bis zum nächsten Tag aufbewahren und zum Servieren kurz im Backofen bei 150 °C oder in einer trockenen Pfanne erwärmen.

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