Holländische Erbsensuppe

Holländische Erbsensuppe ist eine kräftige, sehr sämige Suppe aus getrockneten grünen Erbsen, geräuchertem Schweinefleisch und Gemüse. Durch das lange Garen zerfallen die Erbsen teilweise und verbinden sich mit dem austretenden Fleischsaft zu einer dichten, wärmenden Konsistenz. Lauch, Knollensellerie und Möhre geben der Suppe Würze, während geräucherte Kochwurst erst gegen Ende in den Topf kommt und saftig bleibt. Die Suppe schmeckt am ersten Tag herzhaft und wird nach dem Durchziehen meist noch dicker.

Sämige holländische Erbsensuppe mit geräucherter Schweineschulter, Kochwurst und Gemüse
Beispielbild zum Rezept: Holländische Erbsensuppe
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 50 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 10 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
Für die Suppe
  • 300 g getrocknete grüne Schälerbsen
  • 350 g geräucherte Schweineschulter am Stück
  • 1500 ml Wasser plus bis zu 300 ml zum späteren Verdünnen
  • 1 Zwiebel ca. 100 g, zu schälen und fein zu würfeln
  • 250 g Knollensellerie zu schälen und in ca. 1 cm große Würfel zu schneiden
  • 200 g Möhren zu schälen und in ca. 1 cm große Würfel zu schneiden
  • 1 Lauch ca. 200 g, gründlich zu waschen und in Ringe zu schneiden
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 150 g geräucherte Kochwurst in ca. 1 cm dicken Scheiben
  • 0,5 TL Salz erst nach dem Garen abschmecken
  • 0,5 Bund Petersilie zu waschen, trocken zu schütteln und fein zu hacken

Küchenhelfer

  • 1 großer Suppentopf mit mindestens 4 l Fassungsvermögen

Zubereitung
 

Für die Suppe
  1. Die Erbsen in einem Sieb gründlich abspülen und abtropfen lassen. Zwiebel, Sellerie und Möhren schälen und würfeln. Den Lauch längs aufschneiden, gründlich waschen und in Ringe schneiden. Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken.
  2. Erbsen, Schweineschulter, Zwiebel, Sellerie, Möhren, Lauch, Lorbeerblätter, Majoran, Pfefferkörner und 1500 ml Wasser in den großen Suppentopf geben. Alles langsam aufkochen und den entstehenden Schaum mit einer Kelle abnehmen.
  3. Die Suppe zugedeckt bei niedriger Hitze 80 bis 90 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, damit die Erbsen nicht am Topfboden ansetzen. Die Schweineschulter ist fertig, wenn sie sich leicht mit einer Gabel einstechen und zerteilen lässt; die Erbsen sollen weich zerfallen.
  4. Die Schweineschulter aus dem Topf nehmen und kurz abkühlen lassen. Lorbeerblätter und Pfefferkörner entfernen. Das Fleisch von sichtbaren größeren Fetträndern befreien, in mundgerechte Stücke zupfen und beiseitestellen.
  5. Die Wurstscheiben und das zerteilte Schweinefleisch in die Suppe geben und alles weitere 15 bis 20 Minuten ohne starkes Kochen erhitzen, bis die Wurst vollständig heiß ist. Die Suppe bei Bedarf mit bis zu 300 ml Wasser auf die gewünschte sämige, aber löffelbare Konsistenz verdünnen.
  6. Die Suppe mit zunächst 0,5 TL Salz abschmecken; je nach Salzgehalt des Räucherfleischs und der Wurst vorsichtig nachsalzen. Die gehackte Petersilie unterheben und die Suppe heiß servieren.
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Aufbewahren und Aufwärmen

Die Suppe nach dem Kochen zeitnah in mehrere flache Behälter verteilen und kühlen, statt sie in einem tiefen, großen Topf langsam bei Raumtemperatur abkühlen zu lassen. Im Kühlschrank hält sie sich gut verschlossen etwa 3 Tage; zum Aufwärmen portionsweise erhitzen und bei Bedarf mit etwas Wasser oder Brühe verdünnen. Für längere Aufbewahrung portionsweise einfrieren.

Die richtige Konsistenz

Eine gute Erbsensuppe ist deutlich sämig, aber noch löffelbar und nicht schnittfest. Wird sie nach dem Abkühlen zu dick, beim Erwärmen schluckweise Wasser zugeben und gründlich unterrühren. Ist sie nach der Garzeit noch dünn, einige Erbsen und Gemüsewürfel am Topfrand zerdrücken und die Suppe ohne Deckel kurz einkochen lassen.

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