Dieses Ofengericht verbindet saftige Hähnchenkeulen mit weich geschmorten, leicht süßlichen Zwiebeln. Die Keulen werden mit Paprika und Thymian gewürzt und im Bräter gebacken, bis die Haut gebräunt und das Fleisch am Knochen vollständig durchgegart ist. Die Zwiebeln garen dabei in Brühe und Bratensaft und ergeben eine aromatische Begleitung. Zwei Keulen pro Portion machen das Rezept zu einer unkomplizierten Hauptmahlzeit für vier Personen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in etwa 1 cm breite Spalten schneiden. Die Hähnchenkeulen mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen.
- Paprikapulver, Thymian, Salz und Pfeffer mischen. Die Hähnchenkeulen rundum mit 1 EL Öl einreiben und mit der Gewürzmischung würzen.
- Das restliche Öl in einem großen Bräter oder einer ofenfesten Auflaufform verteilen. Die Zwiebelspalten hineingeben, mit der Hühnerbrühe übergießen und die gewürzten Hähnchenkeulen mit der Hautseite nach oben darauflegen.
- Den Bräter auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen stellen und die Hähnchenkeulen etwa 45 bis 50 Minuten backen. Die Zwiebeln sollen weich sein und die Haut der Keulen deutlich gebräunt.
- An der dicksten Stelle einer Keule, ohne den Knochen zu berühren, die Kerntemperatur prüfen: Sie muss mindestens 74 °C erreichen. Bei niedrigerer Temperatur weitere 5 bis 10 Minuten garen und erneut prüfen. Die Keulen kurz ruhen lassen und mit den geschmorten Zwiebeln und dem Bratensaft servieren.
So werden die Zwiebeln besonders weich
Die Zwiebeln sollten nicht zu dünn geschnitten werden, damit sie während der langen Ofenzeit saftig bleiben. Die Brühe verhindert, dass sie im Bräter austrocknen; falls die Flüssigkeit vollständig verdampft, kann während des Garens vorsichtig etwas heißes Wasser ergänzt werden.
Aufbewahren und Aufwärmen
Übrig gebliebene Keulen und Zwiebeln in flache, saubere Behälter verteilen und zügig kühlen. Im Kühlschrank innerhalb von zwei Tagen verbrauchen und zum Aufwärmen vollständig durcherhitzen; die Haut wird dabei meist weniger knusprig als frisch aus dem Ofen.