Hähnchenbrustfilets im Porreemantel werden mit blanchierten Porreeblättern umwickelt und im Ofen schonend gegart. Der Porree hält das Fleisch saftig und gibt beim Backen ein mild-würziges Aroma ab. Eine dünne Schicht aus Frischkäse, Senf und Petersilie sorgt für Würze im Inneren, ohne den Geschmack des Porrees zu überdecken. Besonders wichtig ist, die Filets nur so lange zu garen, bis sie im Kern sicher durchgegart sind.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Porreestangen längs einschneiden, gründlich unter fließendem Wasser abspülen und die äußeren breiten Blätter vorsichtig ablösen. Die übrigen inneren Porreeteile in feine Ringe schneiden.
- Einen großen Topf mit Wasser und 4 g Salz zum Kochen bringen. Acht breite Porreeblätter darin etwa 2 Minuten blanchieren, bis sie biegsam sind. Herausheben, kurz mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.
- Die Petersilie fein hacken und mit Frischkäse, Senf, 2 g Salz und dem Pfeffer verrühren.
- Die Hähnchenbrustfilets trocken tupfen. Falls sie deutlich dicker als etwa 3 cm sind, jeweils waagerecht einschneiden und aufklappen oder vorsichtig flacher drücken, damit sie gleichmäßig garen. Jedes Filet rundum dünn mit der Frischkäsemischung bestreichen.
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Je ein bestrichenes Filet auf zwei leicht überlappende Porreeblätter legen und vollständig einwickeln. Die Nahtseite nach unten in eine mit dem Rapsöl ausgestrichene ofenfeste Form legen. Die geschnittenen inneren Porreeteile rundherum verteilen.
- Die Form zunächst locker abdecken und die Filets 15 Minuten backen. Danach die Abdeckung entfernen und weitere 10 bis 15 Minuten garen, bis die dickste Stelle mindestens 74 °C erreicht. Vor dem Servieren 3 Minuten ruhen lassen.
Woran ist das Hähnchen gar?
Am zuverlässigsten lässt sich die dickste Stelle mit einem Einstichthermometer prüfen; sie sollte mindestens 74 °C erreichen. Ohne Thermometer ist das Fleisch fertig, wenn es im Kern nicht mehr glasig ist und austretender Saft klar erscheint. Je nach Dicke kann die Backzeit einige Minuten variieren.
Porreeblätter ohne Risse vorbereiten
Die äußeren, breiten Blätter lassen sich besonders gut als Mantel verwenden. Nach dem kurzen Blanchieren sollten sie biegsam, aber nicht weich zerfallen sein. Risse können mit einem zweiten Blatt überlappend abgedeckt werden; die dünneren inneren Porreeteile kommen als Bett in die Form.