Der Hackfleischtopf ist ein kräftiges, sättigendes Gericht mit saftig gebräuntem Hackfleisch, Kartoffeln und Möhren in einer würzigen Tomatenbrühe. Die Kartoffeln geben während des Garens etwas Stärke ab, sodass die Flüssigkeit leicht sämig wird. Zwiebel, Paprikapulver und Majoran sorgen für ein herzhaftes, rundes Aroma, während das Gemüse für Struktur und milde Süße sorgt. Das Gericht wird vollständig in einem Topf zubereitet und kommt direkt heiß auf den Tisch.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln beziehungsweise hacken. Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.
- Das Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin 2 Minuten anschwitzen. Das Hackfleisch zugeben und unter gelegentlichem Wenden 6 bis 8 Minuten kräftig braten, bis es vollständig durchgegart und leicht gebräunt ist.
- Tomatenmark, Paprikapulver und Majoran einrühren und 1 Minute mitrösten. Kartoffel- und Möhrenwürfel zugeben und 2 Minuten unterheben.
- Stückige Tomaten und Gemüsebrühe angießen. Salz und Pfeffer einrühren und alles aufkochen lassen. Den Topf mit dem Deckel schließen und den Hackfleischtopf bei niedriger bis mittlerer Hitze 25 Minuten sanft köcheln lassen, bis Kartoffeln und Möhren weich sind. Zwischendurch ein- bis zweimal umrühren.
- Einige weiche Kartoffelstücke am Topfrand leicht zerdrücken, damit die Brühe sämiger wird. Den Hackfleischtopf abschmecken und sofort servieren.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste zeitnah in flache, saubere Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen den Hackfleischtopf in einem Topf bei mittlerer Hitze langsam erhitzen und bei Bedarf mit etwas Wasser oder Brühe verdünnen; die zusätzliche Flüssigkeit ist nicht Teil der Standardzubereitung.
So wird der Topf besonders sämig
Die Kartoffelwürfel sollten etwa gleich groß sein und vollständig in der Flüssigkeit liegen. Einige Kartoffelstücke während des Garens mit dem Kochlöffel leicht zerdrücken, sobald sie weich sind; dadurch bindet die Brühe ohne zusätzliches Mehl oder Stärke.