Glühweinbirnen mit Dörraprikosen verbinden weich pochierte Birnen mit der würzigen Süße von Rotwein, Zimt, Nelken und Orange. Die Dörraprikosen garen direkt im aromatischen Sud mit und werden dabei saftig und weich. Das Dessert schmeckt warm besonders rund, kann aber auch vollständig abgekühlt serviert werden. Der Rotwein bleibt Bestandteil der Zubereitung und wird nicht vollständig alkoholfrei eingekocht.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Birnen waschen, schälen und den Stiel stehen lassen. Von der Unterseite vorsichtig das Kerngehäuse entfernen, ohne die Birnen zu beschädigen. Die Orange heiß waschen, die Schale mit einem Sparschäler in breiten Streifen abziehen und etwa 80 ml Saft auspressen.
- Rotwein, Orangensaft, Orangenschale, Zucker, Zimtstange, Nelken und Sternanis in einem breiten Topf verrühren. Die Dörraprikosen hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze einmal aufkochen lassen.
- Die Birnen nebeneinander in den Sud setzen. Die Hitze so weit reduzieren, dass die Flüssigkeit nur sanft köchelt. Den Topf zugedeckt 25 bis 35 Minuten garen lassen, die Birnen dabei mehrmals vorsichtig wenden oder mit Sud übergießen. Sie sind fertig, wenn ein kleines Messer ohne großen Widerstand hineingleitet, die Birnen aber noch ihre Form behalten.
- Die Birnen und Dörraprikosen mit einem Schaumlöffel herausheben. Den Sud ohne Deckel 5 bis 10 Minuten sanft einkochen lassen, bis er leicht sirupartig ist. Gewürze und Orangenschale entfernen, die Birnen mit den Dörraprikosen anrichten und mit etwas Sud übergießen.
Servieren und aufbewahren
Die Birnen schmecken lauwarm oder gekühlt; vor dem Servieren etwas Sud und Dörraprikosen darübergeben. Im verschlossenen Behälter halten sie sich im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage. Für eine festliche Servierweise passen Vanilleeis, Schlagsahne oder eine neutrale Joghurtcreme als externe Beilage.
Gleichmäßig garen
Die Birnen sollten möglichst ähnlich groß und knapp reif, aber noch fest sein. Während des Pochierens gelegentlich vorsichtig wenden oder mit Sud übergießen, damit sie gleichmäßig Farbe und Aroma annehmen. Sind sie nach der angegebenen Zeit noch fest, den Sud weiter sanft köcheln lassen und mit einem kleinen Messer prüfen.