Geschnetzeltes provenzalisch verbindet zart gebratene Hähnchenstreifen mit einer fruchtigen Tomatensauce, schwarzen Oliven und mediterranen Kräutern. Knoblauch, Thymian und Rosmarin geben dem Gericht ein würziges Aroma, während die Sauce durch das kurze Schmoren angenehm sämig wird. Die Zubereitung bleibt überschaubar und passt zu Reis, Baguette oder cremiger Polenta. Das Fleisch wird zunächst portionsweise angebraten und gart anschließend in der Sauce fertig.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Das Hähnchenbrustfilet trocken tupfen und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Die Oliven in einem Sieb abtropfen lassen.
- Eine große Pfanne mit 15 ml Olivenöl stark erhitzen. Die Hälfte der Hähnchenstreifen darin 3 bis 4 Minuten unter Wenden anbraten, bis sie außen leicht gebräunt sind. Herausnehmen und mit der zweiten Hälfte ebenso verfahren; dafür weitere 15 ml Olivenöl verwenden. Das Fleisch soll zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig durchgegart sein.
- Die Zwiebeln in derselben Pfanne bei mittlerer Hitze 4 Minuten anschwitzen. Den Knoblauch zugeben und 1 Minute mitbraten, ohne ihn dunkel werden zu lassen.
- Tomaten, Gemüsebrühe, Thymian, Rosmarin, Paprikapulver, 4 g Salz und Pfeffer einrühren. Die Sauce aufkochen und 8 Minuten offen köcheln lassen, bis sie leicht eingedickt ist.
- Die angebratenen Hähnchenstreifen und die abgetropften Oliven in die Sauce geben. Alles bei mittlerer Hitze weitere 5 bis 6 Minuten köcheln lassen, bis das Fleisch vollständig durchgegart ist und im Kern mindestens 74 °C erreicht. Die Sauce abschmecken und bei Bedarf mit dem restlichen Salz nachwürzen.
Welche Beilage passt dazu?
Reis nimmt die Tomatensauce besonders gut auf, während Baguette den mediterranen Charakter unterstreicht. Auch Polenta oder kurze Nudeln passen, sollten aber separat zubereitet und erst beim Servieren dazu gereicht werden.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste nach dem Kochen zügig in flache Behälter verteilen, abkühlen lassen und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von zwei Tagen vollständig durcherhitzen; bei Bedarf beim Erwärmen einen kleinen Schuss Wasser ergänzen.
So bleibt das Fleisch zart
Die Hähnchenstreifen nicht zu lange anbraten und die Pfanne nicht überfüllen. Das portionsweise Anbraten sorgt für Röstaromen, ohne dass das Fleisch im austretenden Saft kocht.