Geschnetzelte Ente mit Rosenkohl verbindet zart gegarte Entenstreifen mit leicht nussigem, bissfestem Rosenkohl in einer milden Senfrahmsauce. Die Ente wird in Streifen geschnitten und portionsweise angebraten, damit sie trotz der abschließenden Garphase saftig bleibt. Das Gericht ist kräftig genug für sich und lässt sich nach Wunsch mit Reis, Kartoffeln oder Baguette servieren.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Entenbrust mit Küchenpapier trocken tupfen, von Sehnen befreien und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Mit 2 g Salz und dem Pfeffer würzen.
- Das Öl in einer großen beschichteten Pfanne bei hoher bis mittlerer Hitze erhitzen. Die Entenstreifen in zwei Chargen jeweils etwa 2 bis 3 Minuten unter Wenden anbraten, bis sie außen gebräunt sind. Aus der Pfanne nehmen; sie müssen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig durchgegart sein.
- Während das Öl erhitzt wird, den Rosenkohl putzen, welke Außenblätter entfernen und die Röschen halbieren. Die Zwiebel schälen, halbieren und fein würfeln.
- Den Rosenkohl in die Pfanne geben und 5 Minuten anbraten. Die Zwiebel hinzufügen und 3 Minuten mitbraten, bis sie glasig wird.
- Gemüsebrühe, Sahne und Senf einrühren. Die Sauce aufkochen, die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und den Rosenkohl zugedeckt 7 bis 8 Minuten garen, bis er weich, aber noch leicht bissfest ist.
- Die angebratenen Entenstreifen samt ausgetretenem Fleischsaft in die Sauce geben und alles weitere 4 bis 6 Minuten ohne Deckel garen. Die dicksten Streifen müssen vollständig durchgegart sein und eine Kerntemperatur von mindestens 74 °C erreichen. Mit dem restlichen Salz abschmecken und sofort servieren.
Welche Entenstücke eignen sich?
Am einfachsten gelingt das Gericht mit küchenfertiger Entenbrust ohne Haut, weil sie sich gleichmäßig in Streifen schneiden lässt. Entenkeule eignet sich weniger für diese schnelle Zubereitung, da ihr Fleisch deutlich länger garen muss.
Aufbewahren und aufwärmen
Reste nach dem Kochen zeitnah in flache Behälter verteilen, abkühlen lassen und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von zwei Tagen verbrauchen und zum Aufwärmen in einer Pfanne bei mittlerer Hitze vollständig durcherhitzen; bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser oder Brühe unterrühren.
Passende Beilagen
Reis nimmt die Rahmsauce besonders gut auf. Ebenfalls passend sind Salzkartoffeln, Kartoffelpüree oder kräftiges Baguette; diese Beilagen sind nicht Bestandteil der angegebenen Rezeptmenge.