Geschmortes Kraut mit Schweinefleisch ist ein herzhaftes Schmorgericht, bei dem zart gegartes Fleisch und weich geschmorter Weißkohl eine kräftige, leicht süßsäuerliche Einheit bilden. Zwiebel, Apfel, Kümmel und Paprika geben dem Kohl Tiefe, während ein kleiner Schuss Essig die Aromen ausbalanciert. Das Gericht wird im selben Topf zubereitet und schmeckt direkt serviert ebenso gut wie aufgewärmt.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Schweineschulter in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Vom Weißkohl die äußeren Blätter entfernen, den Kopf vierteln, den Strunk herausschneiden und die Blätter in etwa 2 cm breite Streifen schneiden.
- Das Rapsöl in einem schweren Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Fleischwürfel portionsweise jeweils 4 bis 5 Minuten rundum kräftig anbraten, damit sie bräunen. Das Fleisch anschließend auf einen Teller geben.
- Die Zwiebel im verbliebenen Öl 3 Minuten glasig braten. Apfelwürfel, Kümmel und Paprikapulver hinzufügen und 1 Minute unter Rühren mitrösten.
- Den geschnittenen Weißkohl portionsweise in den Topf geben und jeweils kurz zusammenfallen lassen. Das angebratene Fleisch wieder hinzufügen. Gemüsebrühe, Apfelessig, Senf, Salz und Pfeffer einrühren.
- Die Mischung einmal kräftig aufkochen. Die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren, den Topf abdecken und alles 60 bis 70 Minuten schmoren lassen. Nach etwa 30 Minuten einmal gründlich umrühren. Das Gericht ist fertig, wenn das Schweinefleisch weich ist und der Kohl weich, aber nicht vollständig zerfallen ist. Vor dem Servieren abschmecken.
So wird das Kraut besonders aromatisch
Das Fleisch zunächst portionsweise anzubraten, lohnt sich auch bei diesem Schmorgericht: Die gebräunten Stellen geben der späteren Sauce mehr Tiefe. Den Kohl anschließend nur so lange weitergaren, bis er weich ist, aber noch etwas Struktur besitzt.
Aufbewahren und aufwärmen
Reste zügig in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank lagern. Beim Aufwärmen das Kraut langsam erhitzen und bei Bedarf einen kleinen Schluck Wasser oder Brühe einrühren, damit die Sauce nicht zu stark eindickt.