Diese klare Gemüsebouillon wird aus frisch vorbereitetem Gemüse, Kräutern und Gewürzen langsam ausgezogen. Das Ergebnis ist eine aromatische, leichte Brühe mit ausgewogenem Gemüsegeschmack, die sich pur trinken, als Suppengrundlage oder zum Garen von Getreide und Gemüse verwenden lässt. Durch das kurze Anschwitzen des Gemüses erhält sie mehr Tiefe, ohne schwer oder trüb zu werden.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Möhren und Sellerie waschen, schälen und grob würfeln. Den Lauch längs aufschneiden, gründlich abspülen und in etwa 2 cm breite Stücke schneiden. Die Zwiebel waschen, ungeschält halbieren und die Champignons mit einem feuchten Tuch säubern sowie vierteln.
- Das Rapsöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel mit der Schnittfläche nach unten, Möhren, Sellerie, Lauch und Champignons hineingeben und unter gelegentlichem Wenden etwa 5 Minuten anschwitzen, ohne das Gemüse dunkel zu rösten.
- Das Wasser zugießen. Petersilienstängel, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und 6 g Salz hinzufügen. Alles bei hoher Hitze zum Kochen bringen.
- Sobald die Bouillon kocht, die Hitze reduzieren und die Flüssigkeit 60 Minuten zugedeckt, aber nicht sprudelnd simmern lassen. Währenddessen möglichst nicht umrühren.
- Die Bouillon durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf oder eine hitzefeste Schüssel gießen. Das Gemüse nicht ausdrücken. Die klare Brühe abschmecken und bei Bedarf mit bis zu 2 g des zurückbehaltenen Salzes nachwürzen. Die Ausbeute beträgt je nach Verdunstung etwa 1,5 l.
Aufbewahren und Verwenden
Die fertige Bouillon nach dem Abseihen zügig abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren; innerhalb von 3 bis 4 Tagen verbrauchen. Für längere Vorratshaltung die vollständig abgekühlte Bouillon portionsweise einfrieren. Beim Erwärmen nur bis zum Dampfen erhitzen und bei Bedarf abschließend nachsalzen.
So bleibt die Bouillon klar
Die Bouillon während des Simmerns nicht kräftig sprudelnd kochen und möglichst nicht umrühren. Das Gemüse anschließend durch ein feines Sieb abgießen und nicht ausdrücken, damit möglichst wenige Schwebstoffe in die Brühe gelangen.