Gefüllter Puter

Ein gefüllter Puter wird im Ofen langsam gebraten und erhält durch eine herzhafte Brotfüllung mit Apfel, Zwiebel und Kräutern ein aromatisches Inneres. Die Füllung bleibt saftig, während die Haut bei hoher Anfangstemperatur goldbraun wird. Für den beschriebenen Ablauf wird ein vollständig aufgetauter, küchenfertig vorbereiteter Puter benötigt; die Garzeit richtet sich zusätzlich nach Gewicht und Kerntemperatur.

Benötigt werden ein großer Bräter und ein Bratenthermometer. Die Füllung wird erst unmittelbar vor dem Braten eingefüllt und muss im Inneren mindestens 74 °C erreichen.

Goldbraun gebratener gefüllter Puter mit Brotfüllung aus Apfel, Zwiebeln und Kräutern
Beispielbild zum Rezept: Gefüllter Puter
Vorbereitungszeit 40 Minuten
Zubereitungszeit 3 Stunden 10 Minuten
Ruhezeit 25 Minuten
Gesamtzeit 4 Stunden 15 Minuten

Zutaten

Für 8 Portionen
Für den Puter
  • 1 Puter etwa 4,5 kg, vollständig aufgetaut und küchenfertig vorbereitet
  • 60 g Butter zum Bestreichen
  • 12 g Salz aufgeteilt für Haut und Füllung
  • 2 g schwarzer Pfeffer gemahlen
  • 250 ml Geflügelbrühe ungesalzen oder salzarm, für den Bräter
Für die Brotfüllung
  • 500 g Weißbrot vom Vortag, in etwa 2 cm große Würfel geschnitten
  • 80 g Butter zum Anschwitzen
  • 180 g Zwiebeln roh, zum Würfeln
  • 150 g Knollensellerie roh, zum Würfeln
  • 1 Apfel etwa 160 g, zum Entkernen und Würfeln
  • 20 g Petersilie frisch, zum Hacken
  • 2 Eier Größe M
  • 250 ml Milch warm
  • 4 g Salz für die Füllung
  • 1 g Muskatnuss gemahlen

Küchenhelfer

  • 1 großer Bräter für einen Puter von etwa 4,5 kg
  • 1 Bratenthermometer zur Kontrolle von Fleisch und Füllung
  • 1 Küchengarn zum Schließen der Keulen

Zubereitung
 

Für die Füllung
  1. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwiebeln und Sellerie schälen und würfeln. Den Apfel entkernen und würfeln. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken.
  2. Die Brotwürfel in eine große Schüssel geben. Milch erwärmen, aber nicht kochen, über das Brot gießen und 10 Minuten quellen lassen.
  3. 80 g Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebeln und Sellerie 6 bis 8 Minuten weich dünsten. Apfelwürfel zugeben und 2 Minuten mitdünsten. Die Mischung etwas abkühlen lassen.
  4. Die gedünstete Mischung, Petersilie, Eier, 4 g Salz und Muskatnuss zum eingeweichten Brot geben und alles gründlich vermengen. Die Füllung soll feucht zusammenhalten, aber nicht flüssig sein.
Puter füllen und braten
  1. Den vollständig aufgetauten Puter innen und außen mit Küchenpapier trocken tupfen. Innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen. Die vorbereitete Brotfüllung locker in die Bauchhöhle geben; nicht fest hineindrücken, damit sie gleichmäßig durchgaren kann. Die Öffnung mit Küchengarn schließen und die Keulen zusammenbinden.
  2. Den gefüllten Puter mit der Brustseite nach oben in den Bräter setzen. 250 ml Geflügelbrühe angießen und die Haut mit 60 g Butter bestreichen. Im vorgeheizten Ofen 25 Minuten bei 220 °C braten.
  3. Die Ofentemperatur auf 170 °C Ober-/Unterhitze reduzieren und den Puter weitere etwa 165 Minuten braten. Nach etwa 60 Minuten den Bratensaft über die Haut löffeln. Wird die Haut zu dunkel, den Puter locker mit Aluminiumfolie abdecken.
  4. Mit einem Bratenthermometer an der dicksten Stelle der Keule messen, ohne den Knochen zu berühren. Fleisch und Füllung müssen jeweils mindestens 74 °C erreichen. Wird dieser Wert noch nicht erreicht, den Puter in 10-Minuten-Schritten weitergaren und erneut messen.
  5. Den fertigen Puter aus dem Ofen nehmen und 25 Minuten locker mit Aluminiumfolie abgedeckt ruhen lassen. Küchengarn entfernen, die Füllung entnehmen und den Puter tranchieren. Füllung und Fleisch gemeinsam mit dem Bratensaft servieren.
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So bleibt das Fleisch saftig

Den Puter nach dem Herausnehmen mindestens 25 Minuten locker mit Aluminiumfolie abgedeckt ruhen lassen. Dabei verteilt sich der Fleischsaft besser und die Füllung lässt sich anschließend sauberer entnehmen. Wird die Haut während des Bratens zu dunkel, den Puter locker abdecken, ohne die Kerntemperaturprüfung auszulassen.

Füllung und Reste aufbewahren

Füllung und Fleisch nach dem Essen zügig portionsweise in flache Behälter verteilen und kühlen. Reste innerhalb von zwei Tagen verbrauchen oder nach dem vollständigen Abkühlen einfrieren; beim Aufwärmen alles durchgehend heiß werden lassen.

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