Ein gefüllter Puter wird im Ofen langsam gebraten und erhält durch eine herzhafte Brotfüllung mit Apfel, Zwiebel und Kräutern ein aromatisches Inneres. Die Füllung bleibt saftig, während die Haut bei hoher Anfangstemperatur goldbraun wird. Für den beschriebenen Ablauf wird ein vollständig aufgetauter, küchenfertig vorbereiteter Puter benötigt; die Garzeit richtet sich zusätzlich nach Gewicht und Kerntemperatur.
Benötigt werden ein großer Bräter und ein Bratenthermometer. Die Füllung wird erst unmittelbar vor dem Braten eingefüllt und muss im Inneren mindestens 74 °C erreichen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwiebeln und Sellerie schälen und würfeln. Den Apfel entkernen und würfeln. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken.
- Die Brotwürfel in eine große Schüssel geben. Milch erwärmen, aber nicht kochen, über das Brot gießen und 10 Minuten quellen lassen.
- 80 g Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebeln und Sellerie 6 bis 8 Minuten weich dünsten. Apfelwürfel zugeben und 2 Minuten mitdünsten. Die Mischung etwas abkühlen lassen.
- Die gedünstete Mischung, Petersilie, Eier, 4 g Salz und Muskatnuss zum eingeweichten Brot geben und alles gründlich vermengen. Die Füllung soll feucht zusammenhalten, aber nicht flüssig sein.
- Den vollständig aufgetauten Puter innen und außen mit Küchenpapier trocken tupfen. Innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen. Die vorbereitete Brotfüllung locker in die Bauchhöhle geben; nicht fest hineindrücken, damit sie gleichmäßig durchgaren kann. Die Öffnung mit Küchengarn schließen und die Keulen zusammenbinden.
- Den gefüllten Puter mit der Brustseite nach oben in den Bräter setzen. 250 ml Geflügelbrühe angießen und die Haut mit 60 g Butter bestreichen. Im vorgeheizten Ofen 25 Minuten bei 220 °C braten.
- Die Ofentemperatur auf 170 °C Ober-/Unterhitze reduzieren und den Puter weitere etwa 165 Minuten braten. Nach etwa 60 Minuten den Bratensaft über die Haut löffeln. Wird die Haut zu dunkel, den Puter locker mit Aluminiumfolie abdecken.
- Mit einem Bratenthermometer an der dicksten Stelle der Keule messen, ohne den Knochen zu berühren. Fleisch und Füllung müssen jeweils mindestens 74 °C erreichen. Wird dieser Wert noch nicht erreicht, den Puter in 10-Minuten-Schritten weitergaren und erneut messen.
- Den fertigen Puter aus dem Ofen nehmen und 25 Minuten locker mit Aluminiumfolie abgedeckt ruhen lassen. Küchengarn entfernen, die Füllung entnehmen und den Puter tranchieren. Füllung und Fleisch gemeinsam mit dem Bratensaft servieren.
So bleibt das Fleisch saftig
Den Puter nach dem Herausnehmen mindestens 25 Minuten locker mit Aluminiumfolie abgedeckt ruhen lassen. Dabei verteilt sich der Fleischsaft besser und die Füllung lässt sich anschließend sauberer entnehmen. Wird die Haut während des Bratens zu dunkel, den Puter locker abdecken, ohne die Kerntemperaturprüfung auszulassen.
Füllung und Reste aufbewahren
Füllung und Fleisch nach dem Essen zügig portionsweise in flache Behälter verteilen und kühlen. Reste innerhalb von zwei Tagen verbrauchen oder nach dem vollständigen Abkühlen einfrieren; beim Aufwärmen alles durchgehend heiß werden lassen.