Gedeckter Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen besteht aus einem mürben Teigboden, einer saftig gewürzten Apfelfüllung und einer geschlossenen Teigdecke. Beim Backen werden die Äpfel weich, behalten aber durch die Stärke ausreichend Struktur, während der Teig an Boden und Oberfläche fein mürbe wird. Nach dem vollständigen Auskühlen lässt sich der Kuchen sauber schneiden und mit einer dünnen Zitronenglasur abrunden.

Gedeckter Apfelkuchen mit glasierter Teigdecke und saftiger Zimt-Apfelfüllung
Beispielbild zum Rezept: Gedeckter Apfelkuchen
Vorbereitungszeit 50 Minuten
Zubereitungszeit 55 Minuten
Kühlzeit 2 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 45 Minuten

Zutaten

Für 12 Stücke (26-cm-Springform)
Für den Mürbeteig
  • 450 g Weizenmehl Type 405
  • 200 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei Größe M
  • 10 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
Für die Apfelfüllung
  • 1000 g Äpfel ungeschält gewogen; nach dem Schälen, Entkernen und Schneiden verwenden
  • 1 Zitrone Saft und fein abgeriebene Schale verwenden
  • 80 g Zucker
  • 30 g Speisestärke
  • 2 TL Zimt
Für die Glasur
  • 120 g Puderzucker
  • 20 ml Zitronensaft

Küchenhelfer

  • 1 Springform 26 cm Boden mit Backpapier auslegen, Rand fetten
  • 1 Nudelholz
  • 1 Backpinsel für die Glasur

Zubereitung
 

Mürbeteig und Füllung
  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Mehl, Butter in kleinen Stückchen, Zucker, Ei, Backpulver und Salz rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zwei Drittel des Teigs zu einer Kugel formen, den restlichen Teig flach drücken, beide Teile abdecken und 20 Minuten kalt stellen.
  2. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Zitrone fein abreiben und auspressen. Apfelscheiben mit Zitronenschale, Zitronensaft, Zucker, Speisestärke und Zimt gründlich vermischen.
  3. Das größere Teigstück auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis von etwa 30 cm Durchmesser ausrollen. In die Form legen und am Rand etwa 4 cm hochdrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.
  4. Die Apfelmischung gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Das zweite Teigstück zu einem Kreis von etwa 26 cm Durchmesser ausrollen, auf die Äpfel legen und den Rand rundum andrücken. Überstehenden Teig abschneiden. Die Teigdecke mehrfach einstechen.
Backen und Glasieren
  1. Den Kuchen auf der unteren Schiene 50 bis 55 Minuten backen, bis die Teigdecke goldgelb ist und die Füllung am Rand leicht blubbert. In der Form 15 Minuten abkühlen lassen, dann den Springformrand lösen.
  2. Den Kuchen auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, etwa 90 Minuten. Puderzucker mit 20 ml Zitronensaft zu einer dickflüssigen Glasur verrühren und auf der Teigdecke verstreichen. Vor dem Anschneiden weitere 15 Minuten fest werden lassen.
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Warum der Kuchen vollständig auskühlen sollte

Die Apfelfüllung bindet erst beim Abkühlen vollständig. Wird der Kuchen noch warm angeschnitten, kann die Füllung herauslaufen und die Teigdecke brechen. Für besonders saubere Stücke den Kuchen nach dem Glasieren noch etwa 30 Minuten stehen lassen.

Geeignete Äpfel und Aufbewahrung

Am besten eignen sich aromatische, leicht säuerliche Äpfel mit festem Fruchtfleisch, die beim Backen nicht vollständig zerfallen. Der ausgekühlte Kuchen hält sich abgedeckt bei Raumtemperatur etwa zwei Tage, im Kühlschrank bis zu vier Tage; dort wird der Teig allerdings etwas weicher.

So bleibt der Boden knuspriger

Die Äpfel sollten nach dem Schälen und Schneiden nicht lange stehen, damit sie möglichst wenig Saft verlieren. Wichtig ist außerdem, die Füllung vor dem Einsetzen vollständig abkühlen zu lassen und den Kuchen auf der unteren Schiene zu backen.

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