Gebratenes Schweinefleisch wird in dieser Fassung in zarten Streifen mit goldbraunen Zwiebeln zubereitet und anschließend kurz mit einer würzigen Senfsauce verbunden. Das Fleisch bleibt bei hoher Brathitze außen kräftig gebräunt, während die Sauce für Saftigkeit sorgt. Dazu passen Kartoffeln, Reis oder ein grüner Salat als separate Beilage. Wichtig ist, die Fleischstreifen portionsweise zu braten, damit sie tatsächlich rösten und nicht im eigenen Saft kochen.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Das Schweinefleisch mit Küchenpapier trocken tupfen und quer zur Faser in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Das Fleisch mit 4 g Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
- Eine große beschichtete Pfanne stark erhitzen und die Hälfte des Öls hineingeben. Die Hälfte der Fleischstreifen darin 3 bis 4 Minuten kräftig anbraten, dabei einmal wenden, bis die Oberfläche gebräunt ist. Das Fleisch herausnehmen und mit der zweiten Hälfte ebenso verfahren.
- Das restliche Öl in die Pfanne geben. Zwiebeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze 3 Minuten braten, bis die Zwiebeln weich und leicht gebräunt sind.
- Gemüsebrühe, Sahne und Senf verrühren. Die Speisestärke mit 2 Esslöffeln der kalten Brühe-Sahne-Mischung glatt rühren. Die übrige Flüssigkeit zu den Zwiebeln gießen, aufkochen und die angerührte Stärke einrühren.
- Das angebratene Fleisch samt ausgetretenem Saft zurück in die Pfanne geben und die Sauce bei mittlerer Hitze 5 bis 7 Minuten sanft köcheln lassen. Die dicksten Fleischstreifen müssen vollständig durchgegart und innen nicht mehr glasig sein; bei Bedarf mit einem Thermometer mindestens 70 °C Kerntemperatur prüfen. Mit dem restlichen Salz abschmecken und vor dem Servieren 2 Minuten ruhen lassen.
Welches Schweinefleisch eignet sich?
Schweinenacken bleibt besonders saftig und verzeiht eine etwas längere Bratzeit. Schweineoberschale oder Schweinelende können ebenfalls verwendet werden, sollten dann aber nur so lange gegart werden, bis sie gerade durch sind, damit sie nicht trocken werden.
Woran ist der richtige Garpunkt zu erkennen?
Die Streifen sollen innen vollständig durchgegart und nicht mehr glasig sein; bei dicken Stücken ist eine Kerntemperatur von mindestens 70 °C ein verlässlicher Kontrollpunkt. Nach dem kurzen Ruhen verteilt sich der Fleischsaft besser, bevor das Gericht serviert wird.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste zügig in einen flachen Behälter verteilen, abkühlen lassen und anschließend abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von zwei Tagen verbrauchen und in der Sauce bei mittlerer Hitze vollständig durchwärmen.