Gebratene rote Bete entwickelt in der Pfanne ein süßlich-erdiges Aroma und leicht karamellisierte Ränder. Dünne Scheiben garen zunächst mit wenig Wasser weich und werden anschließend ohne Deckel gebräunt, sodass sie saftig bleiben und dennoch eine kräftige Oberfläche bekommen. Die kühle, pikante Meerrettich-Creme setzt dazu einen frischen Kontrast. Das Gericht passt als Gemüsebeilage oder als kleine vegetarische Mahlzeit.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Saure Sahne, Meerrettich, Apfelessig und Salz glatt verrühren und bis zum Servieren kalt stellen.
- Die rohe rote Bete unter fließendem Wasser gründlich waschen, schälen und in etwa 5 mm dünne Scheiben schneiden. Küchenhandschuhe schützen dabei die Hände vor Verfärbungen.
- Das Rapsöl in einer großen beschichteten Pfanne mit Deckel bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Bete hineingeben, mit Salz und Pfeffer würzen und 80 ml Wasser angießen. Abgedeckt 10 bis 12 Minuten garen, dabei nach etwa 6 Minuten wenden. Die Scheiben sollen fast weich sein; mit einem Messer prüfen.
- Den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit vollständig verdampfen lassen. Die Scheiben anschließend unter gelegentlichem Wenden weitere 6 bis 8 Minuten braten, bis sie weich sind und deutlich gebräunte Stellen haben.
- Die gebratene rote Bete auf Teller verteilen und die kalte Meerrettich-Creme dazu servieren.
Aufbewahrung
Übrig gebliebene rote Bete und Meerrettich-Creme getrennt in verschlossenen Behältern im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Die Bete lässt sich in der Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen; die Creme sollte erst anschließend kalt dazugegeben werden.
Für besonders kräftige Röstaromen
Nach dem Garen muss die Flüssigkeit vollständig verdampft sein, bevor die rote Bete weiter bräunt. Erst dann entstehen deutliche Röststellen; bei zu hoher Hitze würde sie außen schnell dunkel, während die Scheiben innen noch fest sind.