Diese fruchtige Sauce verbindet Sauerkirschen und Johannisbeergelee mit kräftigem Wildfond. Sie schmeckt ausgewogen süß-säuerlich, bleibt durch die eingekochte Frucht leicht stückig und passt besonders gut zu gebratenem oder geschmortem Wildfleisch. Balsamico und Orangensaft geben der Sauce Tiefe, ohne das Aroma des Fleisches zu überdecken.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Sauerkirschen in einem Sieb abtropfen lassen. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Die Speisestärke mit dem kalten Wasser glatt verrühren.
- Das Rapsöl in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die gewürfelte Schalotte darin 2 bis 3 Minuten glasig anschwitzen, ohne sie zu bräunen.
- Wildfond, Orangensaft, Johannisbeergelee und Balsamico zur Schalotte geben. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten offen köcheln lassen, bis die Flüssigkeit leicht reduziert ist.
- Die abgetropften Sauerkirschen und den frisch gemahlenen Pfeffer einrühren. Die angerührte Speisestärke unter ständigem Rühren dazugießen und die Sauce mindestens 1 Minute köcheln lassen, bis sie leicht sämig ist.
- Die Sauce vom Herd nehmen und mit Salz abschmecken. Für eine besonders gleichmäßige Konsistenz kann sie kurz mit dem Stabmixer püriert werden; die Fruchtstücke dürfen aber auch erhalten bleiben. Die Sauce heiß zu Wildfleisch servieren.
So wird die Sauce besonders sämig
Die Speisestärke erst mit kaltem Wasser verrühren und anschließend in die leicht köchelnde Sauce geben, damit keine Klümpchen entstehen. Nach dem Einrühren noch mindestens eine Minute köcheln lassen; die endgültige Bindung zeigt sich, sobald die Sauce kurz abkühlt.
Aufbewahren und aufwärmen
Die vollständig gegarte Sauce hält sich abgedeckt im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Wasser oder Wildfond aus der bereits gelisteten Menge verdünnen.