Frische Steinpilze mit Knoblauch werden in der Pfanne so gebraten, dass die Pilze außen leicht gebräunt bleiben und innen saftig zart werden. Der Knoblauch kommt erst nach dem Anbraten dazu, damit er aromatisch bleibt und nicht verbrennt. Butter und Olivenöl tragen den Geschmack, ohne die feine Würze der Steinpilze zu überdecken. Die Pilze schmecken direkt aus der Pfanne als Beilage oder auf geröstetem Brot.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Steinpilze mit einer weichen Bürste und einem leicht feuchten Tuch sorgfältig säubern. Trockene oder beschädigte Stellen abschneiden, die Pilze anschließend längs in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden.
- Die Knoblauchzehen schälen und fein schneiden.
- Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Steinpilzscheiben in einer möglichst lockeren Lage hineingeben und 4 bis 5 Minuten braten, dabei nur gelegentlich wenden, bis sie leicht gebräunt sind und die austretende Flüssigkeit weitgehend verdampft ist.
- Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Butter und den geschnittenen Knoblauch zugeben und alles 2 bis 3 Minuten weiterbraten, bis die Butter schäumt und der Knoblauch duftet, aber noch nicht dunkel ist.
- Die gebratenen Steinpilze mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, gründlich durchschwenken und sofort servieren.
Steinpilze richtig vorbereiten
Steinpilze möglichst nur abbürsten und mit einem leicht feuchten Tuch abreiben, damit sie sich nicht mit Wasser vollsaugen. Druckstellen, angetrocknete Stellen und stark madige Bereiche großzügig entfernen. Sehr große Pilze längs in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden, kleinere Exemplare können halbiert oder geviertelt werden.
Aufbewahrung und Verwendung
Gebratene Steinpilze schmecken unmittelbar nach der Zubereitung am besten. Reste zügig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb eines Tages vollständig durcherhitzt verwenden. Zum Servieren passen geröstetes Brot oder eine einfache Beilage wie Polenta; beides gehört nicht zur Kernzubereitung.