Frankfurter Grüne Soße ist eine kalte, kräuterreiche Sauce mit frischer Säure und cremiger Konsistenz. Ihre charakteristische grüne Farbe und der kräftige Geschmack entstehen durch sieben frische Kräuter, die fein gehackt und mit Quark, saurer Sahne und Joghurt vermischt werden. Gekochte Eier geben der Sauce zusätzliche Bindung und runden sie ab. Sie passt klassisch zu Pellkartoffeln, eignet sich aber auch zu gedämpftem Gemüse oder kaltem Braten.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Eier in einen Topf legen, mit kaltem Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Ab dem Siedepunkt 9 Minuten kochen. Anschließend unter kaltem Wasser abkühlen, bis sie handwarm sind, und pellen.
- Petersilie, Schnittlauch, Kresse, Sauerampfer, Borretsch, Kerbel und Pimpinelle gründlich waschen und trocken tupfen. Grobe Stiele entfernen. Die Kräuter fein hacken; den Schnittlauch in kurze Röllchen schneiden.
- Quark, saure Sahne, Joghurt, Apfelessig, Rapsöl, Salz, Pfeffer und Zucker in einer Schüssel glatt verrühren. Die gepellten Eier fein hacken und zusammen mit den Kräutern unterheben.
- Die Sauce nach Möglichkeit 5 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen und anschließend abschmecken. Sie soll cremig, deutlich kräuterig und leicht säuerlich schmecken. Bis zum Servieren gekühlt halten.
Aufbewahrung
Die fertige Sauce abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und möglichst innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Da die Kräuter mit der Zeit an Frische und Farbe verlieren, schmeckt sie am besten am Tag der Zubereitung oder am folgenden Tag.
So bleibt die Sauce grün
Die Kräuter nach dem Waschen gründlich trocken tupfen, damit die Sauce nicht verwässert. Für eine besonders fein-cremige Konsistenz können die gehackten Kräuter kurz mit der Milchproduktmischung püriert werden; wer mehr Struktur bevorzugt, hebt sie nur unter.