Forellen in Dillgelee verbinden zart gegarten Fisch mit einer klaren, fein säuerlichen Geleehaube und frischem Dillaroma. Die Forellenfilets werden zunächst schonend in einem aromatischen Sud gegart, anschließend in einer Form angerichtet und mit dem gelierten Sud überzogen. Nach dem Durchkühlen lässt sich die Speise in Scheiben schneiden und als kalte Vorspeise oder Bestandteil einer festlichen Tafel servieren.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Zwiebel schälen und halbieren. Die Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den Dill abspülen, trocken schütteln und fein hacken; insgesamt 12 g für das Gelee und 8 g zum Garnieren abwiegen.
- Wasser, Weißwein, Zwiebel, Möhre, Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Salz in einen breiten Topf geben. Aufkochen, dann die Hitze reduzieren und den Sud 10 Minuten leise ziehen lassen.
- Die Forellenfilets in den heißen Sud legen. Bei etwa 80 bis 85 °C 10 bis 12 Minuten gar ziehen lassen, bis das Fleisch undurchsichtig ist und sich leicht teilen lässt; bei dicken Filets den sicheren Garzustand prüfen und die Garzeit gegebenenfalls verlängern.
- Die Forellenfilets vorsichtig herausheben und auf einem Teller etwa 20 Minuten abkühlen lassen. Den Sud durch ein feines Sieb gießen, 500 ml abmessen und vollständig von festen Bestandteilen befreien.
- Den abgemessenen Sud mit Weißweinessig, Zucker und dem fein gehackten Dill für das Gelee verrühren. Das Gelatinepulver nach Packungsangabe mit einem kleinen Teil des kalten Suds quellen lassen, anschließend in den warmen, nicht kochenden restlichen Sud einrühren, bis es vollständig gelöst ist. Die Mischung abschmecken und auf höchstens lauwarme Temperatur abkühlen lassen.
- Die abgekühlten Forellenfilets in vier gleichmäßige Portionen teilen und dicht nebeneinander in eine etwa 1,2-l-Kastenform legen. Das Dillgelee darübergießen, bis der Fisch vollständig bedeckt ist.
- Die Form abdecken und die Forellen in Dillgelee mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. Vor dem Servieren aus der Form lösen oder direkt darin in vier Portionen teilen und mit dem zurückbehaltenen Dill garnieren.
So bleibt das Gelee klar
Den Sud nach dem Garen durch ein sehr feines Sieb oder ein mit einem sauberen Tuch ausgelegtes Sieb gießen und nicht kräftig ausdrücken. Dadurch gelangen weniger Schwebstoffe in das Gelee. Die Gelatinemischung nur erwärmen, nicht sprudelnd kochen lassen.
Aufbewahren und servieren
Die Forellen in Dillgelee abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verzehren. Zum Servieren die Form kurz in warmes Wasser tauchen, die Ränder vorsichtig lösen und die Speise auf eine Platte stürzen oder direkt in der Form portionieren.