Der Fleischtopf "Popocateptl" ist ein kräftiger Rinderschmortopf mit einer würzigen, leicht rauchigen Sauce. Bohnen, Mais und Paprika machen ihn sättigend, während das Fleisch durch langsames Schmoren zart wird. Die Schärfe bleibt moderat und lässt sich am Tisch mit zusätzlicher Chilischote anpassen. Serviert wird der Topf direkt aus dem Schmorgefäß, am besten mit Brot oder Reis als externer Beilage.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebeln würfeln, Knoblauch fein hacken. Paprikaschote halbieren, Stiel und Kerne entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Chilischote waschen, nach gewünschter Schärfe entkernen und fein schneiden. Kidneybohnen und Mais in einem Sieb abtropfen lassen. Diese Vorbereitung dauert etwa 15 Minuten.
- Das Rapsöl in einem großen Schmortopf erhitzen. Die Rindfleischwürfel portionsweise bei starker Hitze jeweils 3 bis 4 Minuten rundum kräftig anbraten, damit sie bräunen. Das angebratene Fleisch jeweils kurz herausnehmen. Insgesamt etwa 12 Minuten für zwei bis drei Chargen einplanen.
- Zwiebeln, Knoblauch, Paprika und Chili in den Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anschwitzen. Tomatenmark, geräuchertes Paprikapulver, Kreuzkümmel und Oregano einrühren und 1 Minute mitrösten.
- Das Fleisch mit dem ausgetretenen Saft zurück in den Topf geben. Stückige Tomaten und Rinderbrühe angießen, zunächst 1/2 TL Salz zugeben und alles aufkochen. Die Hitze reduzieren, den Topf abdecken und den Fleischtopf etwa 80 Minuten leise schmoren lassen. Gelegentlich umrühren; das Fleisch soll am Ende weich sein. Falls die Sauce zu stark einkocht, schluckweise etwas Wasser zugeben.
- Kidneybohnen und Mais unterrühren und den Fleischtopf weitere 10 Minuten ohne Deckel sanft köcheln lassen, bis die Sauce sämig ist und die Zutaten heiß sind.
- Den Limettensaft einrühren und den Fleischtopf mit dem restlichen Salz abschmecken. Vor dem Servieren 2 Minuten vom Herd nehmen, damit sich die Aromen verbinden.
So wird das Fleisch besonders zart
Das Rindfleisch zunächst portionsweise anbraten, damit es bräunt und nicht im eigenen Saft kocht. Anschließend sollte der Fleischtopf nur leise schmoren; starkes Kochen macht die Sauce zwar schneller dick, lässt das Fleisch aber eher fest bleiben. Fertig ist es, wenn sich die Würfel leicht mit der Gabel teilen lassen.
Aufbewahren und aufwärmen
Im Kühlschrank hält sich der vollständig gegarte Fleischtopf in sauberen, flachen Behältern etwa 2 bis 3 Tage. Zum Aufwärmen portionsweise erhitzen und bei Bedarf mit etwas Wasser oder Brühe verdünnen. Der Topf lässt sich auch einfrieren; Bohnen und Mais bleiben dabei am besten bissfest, wenn das Gericht nach dem Abkühlen zügig eingefroren wird.
Schärfe anpassen
Für eine mildere Version die Chilischote weglassen und erst beim Servieren mit Chiliflocken würzen. Mehr Schärfe entsteht durch eine zusätzliche frische Chilischote oder etwas Cayennepfeffer; beides besser schrittweise einarbeiten, weil sich die Schärfe während des Schmoren deutlich verteilt.