Diese Fischsuppe verbindet zarte Stücke von weißem Fisch mit Kartoffeln, Möhren, Lauch und Fenchel in einer klaren, aromatischen Brühe. Das Gemüse wird zuerst weich gegart, sodass die Fischstücke erst am Ende in den Topf kommen und saftig bleiben. Ein wenig Sahne rundet die Suppe ab, ohne den Geschmack der Fische zu überdecken. Sie wird direkt heiß serviert und eignet sich als leichtes Hauptgericht.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Kartoffeln und Möhren schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Lauch längs halbieren, gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Fenchel waschen, den Strunk entfernen und die Knolle klein würfeln. Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Fischfilet trocken tupfen, auf Gräten prüfen und in etwa 3 cm große Stücke schneiden. Die Zitronenschale fein abreiben und 1 EL Saft auspressen.
- Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel, Möhren, Lauch, Fenchel und Fenchelsaat darin 5 Minuten anschwitzen, ohne das Gemüse stark zu bräunen.
- Kartoffelwürfel und Fischfond in den Topf geben. Aufkochen, die Hitze reduzieren und die Suppe 15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Kartoffeln fast weich sind.
- Sahne, Zitronenschale, Zitronensaft, Salz und Pfeffer einrühren. Die Fischstücke vorsichtig in die heiße Suppe legen und bei niedriger Hitze 6 bis 8 Minuten gar ziehen lassen. Der Fisch ist fertig, wenn er innen vollständig opak ist, sich leicht mit einer Gabel teilen lässt und je nach Stückgröße eine sichere Kerntemperatur von etwa 63 °C erreicht hat. Die Suppe nicht mehr sprudelnd kochen.
- Petersilie einrühren, die Suppe abschmecken und sofort in vorgewärmten Schalen servieren.
Welcher Fisch eignet sich?
Gut geeignet sind feste, grätenfreie Filets von Kabeljau, Seelachs, Skrei oder Rotbarsch. Auch eine Mischung verschiedener weißer Fischsorten ist möglich, sofern die Stücke ähnlich dick geschnitten werden. Sehr empfindliche Filets erst in den letzten Minuten einlegen, damit sie nicht zerfallen.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste zügig in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren; am besten am folgenden Tag verbrauchen. Die Suppe bei mittlerer Hitze langsam vollständig erhitzen und nicht sprudelnd kochen lassen, damit der Fisch möglichst saftig bleibt. Zum Einfrieren eignet sich die Suppe besser ohne Sahne und Fisch, die nach dem Auftauen frisch ergänzt werden.