Feine Zitronenschnitten verbinden einen mürben, buttrigen Boden mit einer glatten, intensiv zitronigen Schicht. Die Füllung wird beim Backen fest, bleibt nach dem vollständigen Auskühlen aber zart und leicht cremig. Frischer Zitronenabrieb und Zitronensaft sorgen für ein klares Aroma, während ein wenig Puderzucker die Säure abrundet.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform mit Butter einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
- Mehl, Zucker und Salz mischen. Die kalten Butterwürfel dazugeben und alles mit den Fingerspitzen zu feinen Streuseln verkneten, bis keine großen Butterstücke mehr sichtbar sind. Die Masse in die Form geben und zu einem gleichmäßigen Boden andrücken.
- Den Boden 20 Minuten backen, bis die Oberfläche am Rand leicht goldgelb ist. Die Form anschließend auf ein Kuchengitter stellen.
- Die Zitronen heiß abwaschen und trockenreiben. Die Schale fein abreiben, ohne die weiße Schicht mitzunehmen, anschließend die Zitronen auspressen und insgesamt 120 ml Saft abmessen.
- Eier und Zucker mit einem Schneebesen verrühren, ohne die Masse stark aufzuschlagen. Zitronenabrieb, 120 ml Zitronensaft, Mehl und Salz einarbeiten, bis eine glatte Flüssigkeit entstanden ist.
- Die Zitronenfüllung auf den noch warmen Boden gießen. Die Form zurück in den 180 °C heißen Ofen stellen und die Schnitten 18 bis 20 Minuten backen. Die Füllung soll in der Mitte gerade fest geworden sein und beim vorsichtigen Bewegen nur noch leicht zittern.
- Die Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Anschließend mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen, damit die Füllung schnittfest wird.
- Die gekühlte Platte aus der Form heben, in 16 gleich große Schnitten teilen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Sauber schneiden
Die Zitronenschnitten erst vollständig auskühlen lassen und anschließend mindestens eine Stunde kühlen. Für gerade Kanten ein scharfes Messer verwenden und die Klinge zwischen den Schnitten mit heißem Wasser abspülen und trockenwischen.
Aufbewahrung
In einer gut verschlossenen Dose bleiben die Schnitten im Kühlschrank etwa drei Tage frisch. Sie können auch portionsweise eingefroren und im Kühlschrank wieder aufgetaut werden; der Boden wird dabei etwas weicher.