Feine Krautwickel „Gute Ernte“

Diese feinen Krautwickel werden mit einer würzigen Hackfleischfüllung gerollt und in einer milden Gemüse-Bratensauce geschmort. Die blanchierten Kohlblätter bleiben zart, während die Füllung saftig und aromatisch wird. Das Gericht lässt sich gut vorbereiten und wird mit Kartoffelpüree oder kräftigem Bauernbrot zu einer vollständigen Mahlzeit.

Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 20 Minuten

Zutaten

Für 4 Portionen
Für die Krautwickel
  • 1 Kopf Wirsing ca. 1 kg; 8 große äußere Blätter werden verwendet
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Stück Ei
  • 50 g Semmelbrösel
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 2 EL gehackte Petersilie aus 3 bis 4 Stängeln frisch gewaschener Petersilie
  • 1 TL Salz
  • 0.5 TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 0.5 TL gemahlener Kümmel
Für Sauce und Schmoren
  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 500 ml Gemüsebrühe möglichst salzarm
  • 100 ml Sahne
  • 1 TL Salz zunächst nur 0,5 TL verwenden, am Ende abschmecken
  • 0.25 TL schwarzer Pfeffer

Küchenhelfer

  • 1 großer Topf zum Blanchieren
  • 1 breiter Schmortopf oder Bräter mit Deckel für acht Krautwickel möglichst nebeneinander
  • 1 Küchengarn oder Rouladennadeln zum Verschließen der Wickel

Zubereitung
 

Für die Krautwickel
  1. Vom Wirsing vorsichtig acht große äußere Blätter ablösen. Den restlichen Wirsing anderweitig verwenden. Die Blätter in einem großen Topf mit kochendem Wasser portionsweise jeweils 2 bis 3 Minuten blanchieren, bis sie biegsam sind. Herausheben, kalt abspülen und gut abtropfen lassen. Die dicken Blattrippen flach schneiden, ohne die Blätter zu durchtrennen.
  2. Eine Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Hackfleisch, Zwiebel, Knoblauch, Ei, Semmelbrösel, Senf, Petersilie, 1 TL Salz, Pfeffer und Kümmel gründlich vermengen. Die Füllung in acht gleich große Portionen teilen.
  3. Je eine Portion Füllung auf ein Kohlblatt setzen, die Seiten einschlagen und das Blatt fest aufrollen. Die Krautwickel mit Küchengarn oder Rouladennadeln verschließen.
Für Sauce und Schmoren
  1. Die zweite Zwiebel und die Möhren schälen. Die Zwiebel fein würfeln und die Möhren in kleine Würfel schneiden. Das Öl in einem breiten Schmortopf erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten anschwitzen. Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten.
  2. Die Krautwickel mit der Nahtseite nach unten in den Schmortopf setzen und rundherum vorsichtig 5 bis 6 Minuten anbraten, bis die Blätter leicht Farbe annehmen.
  3. Die Gemüsebrühe angießen, den restlichen Pfeffer und zunächst 0,5 TL Salz zugeben. Die Flüssigkeit soll etwa bis zur halben Höhe der Wickel reichen. Alles aufkochen, den Topf mit dem Deckel verschließen und die Krautwickel bei niedriger Hitze 35 Minuten schmoren. Die Füllung muss vollständig durchgegart sein.
  4. Die Krautwickel vorsichtig herausheben und warm halten. Die Sahne in die Sauce rühren und diese ohne Deckel 3 bis 4 Minuten leicht einkochen lassen. Abschmecken, Garnier oder Rouladennadeln entfernen und die Wickel mit der Sauce servieren.
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Krautwickel aufbewahren

Übrig gebliebene Krautwickel nach dem Essen zügig in flache Behälter verteilen und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von zwei Tagen vollständig durcherhitzen; portionsweise lassen sie sich mit Sauce auch einfrieren.

Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?

Die Kohlblätter sollen weich sein und sich leicht mit der Gabel teilen lassen. Die Hackfleischfüllung muss im Inneren vollständig durchgegart sein; bei unterschiedlich großen Wickeln den dicksten Wickel prüfen und die Garzeit bei Bedarf vorsichtig verlängern.

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