Eingelegte Bratheringe verbinden knusprig gebratene Heringe mit einer würzigen, leicht süß-sauren Marinade aus Essig, Zwiebeln und Gewürzen. Nach einer Nacht im Kühlschrank wird das Fischfleisch aromatisch und zart, während die Zwiebeln angenehm mild durchziehen. Die Heringe schmecken kalt mit Brot oder als Bestandteil einer rustikalen Fischplatte.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden. Wasser, Weißweinessig, Zucker, Zwiebelringe, Lorbeer, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und 1 Teelöffel Salz in einem Topf aufkochen und 5 Minuten sanft köcheln lassen. Anschließend bei kleiner Hitze warm halten.
- Die küchenfertigen Heringe mit Küchenpapier trocken tupfen. Innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen und rundum im Mehl wenden. Überschüssiges Mehl leicht abschütteln.
- Das Rapsöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Die Heringe bei mittlerer bis mittelhoher Hitze, gegebenenfalls in zwei Chargen, insgesamt etwa 12 bis 15 Minuten braten und dabei vorsichtig wenden. Das Fischfleisch muss bis zur Gräte vollständig durchgegart sein und sich leicht lösen; die Haut soll goldbraun sein.
- Die gebratenen Heringe in die flache Form legen und die heiße Marinade mit den Zwiebeln und Gewürzen darübergeben. Die Fische sollten möglichst weitgehend von der Flüssigkeit bedeckt sein. Die Form 5 Minuten offen stehen lassen, anschließend verschließen.
- Die Form in den Kühlschrank stellen und die Bratheringe mindestens 24 Stunden durchziehen lassen. Vor dem Servieren prüfen, dass die Fische durchgehend gut gekühlt waren.
Wie lange halten die Bratheringe?
Im Kühlschrank und vollständig von der Marinade bedeckt halten sich die eingelegten Bratheringe etwa 3 Tage. Verwende ein sauberes, gut verschließbares Gefäß und entnimm die Fische nur mit sauberem Besteck; das Rezept ist nicht als ungekühlte Konserve gedacht.
Was passt dazu?
Am besten schmecken die Bratheringe mit kräftigem Bauernbrot, Pellkartoffeln oder einem einfachen Kartoffelsalat. Vor dem Servieren etwa 10 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen, damit sich das Aroma besser entfaltet.