Eierstich ist eine feinporige, schnittfeste Eiermasse, die meist als Einlage in klaren Suppen serviert wird. Eier und Milch werden dabei behutsam im Wasserbad gegart, damit die Masse gleichmäßig stockt und zart bleibt. Nach dem Abkühlen lässt sie sich sauber in Würfel, Streifen oder Rauten schneiden und kurz vor dem Servieren in der heißen Suppe erwärmen.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Eier mit Milch, Salz und Muskatnuss in einer Schüssel mit einem Schneebesen nur glatt verrühren. Nicht schaumig schlagen.
- Die hitzebeständige flache Form mit der Butter sorgfältig ausfetten. Die Eiermilch hineingießen.
- Im Topf so viel Wasser erhitzen, dass die Form später etwa bis zur halben Höhe im Wasser steht. Das Wasser nur sanft sieden lassen, nicht sprudelnd kochen.
- Die Form vorsichtig in das Wasserbad stellen, den Topf mit dem Deckel verschließen und den Eierstich bei sanft siedendem Wasser etwa 20 bis 25 Minuten stocken lassen. Er ist fertig, wenn die Mitte gerade fest ist und bei leichtem Rütteln nur noch minimal zittert.
- Die Form aus dem Wasserbad nehmen und den Eierstich etwa 5 Minuten abkühlen lassen. Mit einem Messer am Rand lösen, auf ein Brett stürzen und in Würfel, Streifen oder Rauten schneiden. Als Suppeneinlage in heiße, nicht mehr stark kochende Brühe geben.
So bleibt der Eierstich zart
Die Eier nur glatt verrühren und keine große Schaummenge einarbeiten. Das Wasserbad darf lediglich sanft sieden; stark kochendes Wasser und zu hohe Hitze machen die Masse grobporig oder gummiartig.
Verwendung und Aufbewahrung
Den abgekühlten Eierstich in der Form oder bereits geschnitten abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen verwenden. Für die Suppe die Stücke erst kurz vor dem Servieren in der heißen, nicht mehr stark kochenden Brühe erwärmen.