Berliner Soleier sind hart gekochte Eier, die in einer würzigen Salzlake ziehen und dadurch einen herzhaften, leicht säuerlichen Geschmack annehmen. Für diese Fassung werden die gekochten Eier angeschlagen, damit die Lake durch feine Risse bis unter die Schale gelangt. Nach mindestens 24 Stunden im Kühlschrank sind sie durchgezogen und eignen sich als kalter Imbiss, zur Brotzeit oder als Bestandteil einer rustikalen Vesper.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Wasser, Weißweinessig, Salz, Zwiebelringe, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Kümmel und Piment in einen Topf geben, aufkochen und 5 Minuten leicht köcheln lassen. Die Lake anschließend vom Herd nehmen und etwa 20 Minuten abkühlen lassen.
- Während die Lake abkühlt, die Eier in einem zweiten Topf mit Wasser bedecken, aufkochen und ab dem Siedepunkt 10 Minuten sprudelnd kochen. Die Eier herausnehmen, unter kaltem Wasser abkühlen lassen und trocknen.
- Die abgekühlten Eier rundum vorsichtig anschlagen, sodass feine Risse in der Schale entstehen, die Schale aber weitgehend geschlossen bleibt. Eier und Zwiebelringe in das saubere, verschließbare Glas geben und mit der abgekühlten Lake vollständig bedecken. Das Glas verschließen und im Kühlschrank mindestens 24 Stunden ziehen lassen.
- Die Soleier aus der Lake nehmen, schälen und längs halbieren. Innerhalb von fünf Tagen gut gekühlt verbrauchen; bis dahin müssen die Eier vollständig von Lake bedeckt und das Glas verschlossen bleiben.
Aufbewahrung und Servieren
Die Soleier nach dem Einlegen vollständig mit Lake bedeckt in einem sauberen, verschlossenen Glas im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von fünf Tagen verbrauchen. Zum Servieren die Eier schälen, längs halbieren und nach Belieben mit etwas Lake, Senf oder frisch gemahlenem Pfeffer anrichten.