Dinkelbrot mit lockerer, feinporiger Krume und einer kräftig gebackenen Kruste. Der Teig wird nur kurz und schonend bearbeitet, damit das empfindliche Dinkelklebergerüst nicht überdehnt. Eine Kastenform sorgt für eine gleichmäßige Form und erleichtert das Backen. Vor dem Anschneiden sollte das Brot vollständig auskühlen, damit sich die Krume stabilisiert.
Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Das Wasser auf etwa 35 bis 38 °C erwärmen. Dinkelmehl, Hefe, Salz, 15 g Rapsöl und das warme Wasser in eine Schüssel geben und mit den Knethaken oder einem stabilen Kochlöffel etwa 3 Minuten vermengen, bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind.
- Den Teig abdecken und an einem zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
- Die Kastenform mit 5 g Rapsöl dünn ausstreichen. Den Teig auf eine leicht geölte Arbeitsfläche geben, mit geölten Händen vorsichtig zu einem länglichen Laib formen und in die Form legen. Weitere 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.
- Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form auf der mittleren Schiene einschieben und das Brot 10 Minuten bei 220 °C backen. Die Temperatur auf 200 °C reduzieren und weitere 35 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
- Das Brot aus der Form lösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, mindestens 60 Minuten. Erst danach anschneiden.
So bleibt das Brot saftig
Das vollständig ausgekühlte Brot in einem Brotkasten oder einem Leinenbeutel bei Raumtemperatur lagern. Eine luftdichte Kunststofftüte macht die Kruste schneller weich. Für längere Aufbewahrung das Brot in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren.
Dinkelteig richtig bearbeiten
Dinkelteig nicht lange und intensiv kneten, weil er sonst weich und instabil werden kann. Sobald die Zutaten gleichmäßig verbunden sind und der Teig elastisch wirkt, genügt die kurze Bearbeitungszeit. Ist der Teig beim Formen leicht klebrig, die Hände dünn mit Öl einreiben, statt zusätzlich viel Mehl einzuarbeiten.