Dieses Grundrezept ergibt dünne, zarte Crêpes mit leicht buttrigem Geschmack und weichen, biegsamen Rändern. Der Teig bleibt bewusst neutral, sodass die fertigen Crêpes sowohl mit süßen als auch mit herzhaften Füllungen serviert werden können. Eine kurze Ruhezeit macht den Teig gleichmäßiger und erleichtert das dünne Ausbacken.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die 30 g Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen und kurz abkühlen lassen. Mehl und Salz in eine Schüssel geben, die Eier und etwa 150 ml Milch hinzufügen und zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren. Die restliche Milch nach und nach einarbeiten, anschließend die flüssige Butter unterrühren.
- Den Teig abdecken und 20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Danach nochmals kurz durchrühren; er soll dünnflüssig sein und vom Schneebesen leicht ablaufen.
- Eine beschichtete Pfanne auf mittlere bis mittelhohe Hitze vorheizen und mit wenig von den 20 g Butter ausstreichen. Pro Crêpe etwa 60 ml Teig in die Mitte geben, die Pfanne sofort schwenken und den Teig dünn verteilen. Den Crêpe etwa 60 bis 90 Sekunden backen, bis die Oberfläche fast trocken ist und die Unterseite goldgelbe Stellen zeigt. Wenden und die zweite Seite etwa 20 bis 30 Sekunden backen.
- Den Vorgang mit dem restlichen Teig wiederholen und die Pfanne bei Bedarf sparsam nachbuttern. Die fertigen Crêpes stapeln und nach Wunsch sofort süß oder herzhaft füllen.
So werden die Crêpes besonders dünn
Die Pfanne sollte vollständig vorgeheizt sein, bevor eine kleine Kelle Teig hineinkommt. Die Pfanne sofort schwenken, damit sich der Teig bis zum Rand verteilt; wird zu viel Teig verwendet, werden die Crêpes eher pfannkuchenartig.
Aufbewahren und wieder erwärmen
Ausgekühlte Crêpes lassen sich abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren. Zum Erwärmen kurz in einer trockenen Pfanne oder portionsweise in der Mikrowelle erhitzen; für längere Aufbewahrung können sie mit Zwischenlagen eingefroren werden.