Dieses Corn-Equilinia-Risotto ist ein cremiges Maisrisotto mit süßem Gemüsearoma, mildem Parmesan und frischer Zitronennote. Ein Teil des Maises wird fein püriert und bindet den Reis besonders glatt, während die restlichen Körner für angenehmen Biss sorgen. Die Brühe wird nach und nach eingearbeitet, sodass der Risottoreis außen cremig und im Kern noch leicht bissfest bleibt. Das Gericht wird ohne Wein zubereitet und ist nach rund 50 Minuten servierbereit.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Mais gut abtropfen lassen, falls er nicht bereits als Abtropfgewicht vorliegt. 300 g Mais mit 100 ml Gemüsebrühe fein pürieren. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Zitronenschale fein abreiben und 1 EL Saft auspressen. Den Parmesan fein reiben.
- Die übrige Gemüsebrühe in einem kleinen Topf erhitzen und knapp unter dem Siedepunkt warm halten. Sie muss während des gesamten Garens heiß sein.
- 20 g Butter in einem breiten schweren Topf oder einer hohen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die gewürfelte Zwiebel darin 3 bis 4 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen. Den Risottoreis dazugeben und 1 bis 2 Minuten unter Rühren anschwitzen, bis die Reiskörner leicht glasig wirken.
- Etwa 200 ml heiße Gemüsebrühe zum Reis geben und unter gelegentlichem Rühren aufnehmen lassen. Danach die restliche heiße Brühe portionsweise zugießen, sobald die vorige Menge fast aufgenommen ist. Nach insgesamt etwa 18 bis 22 Minuten soll der Reis cremig sein, im Kern aber noch leichten Biss haben.
- Das Maispüree und die restlichen 150 g Mais etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit unter den Reis rühren. Weitergaren, bis das Püree vollständig heiß ist und der Reis den beschriebenen Garpunkt erreicht hat.
- Den Topf vom Herd nehmen. Die restlichen 20 g Butter, den geriebenen Parmesan, Zitronenschale und Zitronensaft unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Risotto 2 Minuten ruhen lassen. Sofort servieren; es sollte cremig fließen und nicht fest auf dem Teller stehen.
Woran erkennt man den richtigen Garpunkt?
Der Reis sollte weich, aber in der Mitte noch leicht bissfest sein und sich cremig vom Löffel lösen. Falls er vor dem gewünschten Garpunkt zu fest wirkt, portionsweise etwas von der heißen Brühe ergänzen; die dafür vorgesehene Gesamtmenge ist bereits in der Zutatenliste berücksichtigt.
Aufbewahren und Aufwärmen
Risotto schmeckt frisch am besten, kann aber abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt und am nächsten Tag mit einem kleinen Schuss Brühe oder Wasser langsam erwärmt werden. Dabei regelmäßig rühren und nur so lange erhitzen, bis die Masse wieder cremig und vollständig heiß ist.
Mais aus Dose oder Glas verwenden
Entscheidend ist das Abtropfgewicht von insgesamt 450 g, nicht das Gewicht der Flüssigkeit in der Verpackung. Süßer Dosenmais passt direkt zum Rezept; sehr salzige Ware sollte vor dem Teilen kurz abgespült und gut abgetropft werden.