Büsumer Krabbensuppe ist eine cremige, fein würzige Suppe mit dem charakteristischen Geschmack gegarter Nordseekrabben. Eine helle Mehlschwitze bindet Fischfond, Milch und Sahne zu einer glatten, vollmundigen Grundlage, während die Krabben erst am Ende dazukommen und dadurch zart bleiben. Dill und ein wenig Zitronensaft geben der Suppe Frische, ohne das maritime Aroma zu überdecken. Sie wird als leichte Hauptmahlzeit oder als warme Vorspeise serviert.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Nordseekrabben in einem Sieb abtropfen lassen. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Den Dill kurz abspülen, trockenschütteln und fein hacken.
- Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Schalotte darin 2 bis 3 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen. Das Mehl einrühren und 1 Minute unter Rühren anschwitzen.
- Fischfond nach und nach unter ständigem Rühren zugießen, anschließend Milch und Sahne einrühren. Die Suppe aufkochen lassen und bei kleiner bis mittlerer Hitze etwa 12 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie glatt und leicht gebunden ist.
- Zitronensaft und weißen Pfeffer einrühren. Mit höchstens 1 g Salz beginnen und die Suppe unter Berücksichtigung des Salzgehalts des Fischfonds abschmecken.
- Die abgetropften Nordseekrabben und den gehackten Dill in die heiße Suppe geben und 1 bis 2 Minuten erwärmen. Die Suppe nicht mehr sprudelnd kochen, damit die Krabben zart bleiben, anschließend sofort servieren.
Warum die Krabben erst am Ende in die Suppe kommen
Die bereits gegarten Nordseekrabben werden nur kurz in der heißen Suppe erwärmt und nicht mehr sprudelnd gekocht. So bleiben sie zart und entwickeln keinen trockenen, festen Biss.
Aufbewahren und Aufwärmen
Die Suppe schmeckt frisch am besten, kann aber abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt und am nächsten Tag vorsichtig erhitzt werden. Nicht mehr stark kochen lassen; die Krabben erst beim Erwärmen portionsweise in die heiße Suppe geben oder nur bis zum Durchwärmen erhitzen.