Brotsuppe ist ein schlichtes, herzhaftes Gericht, bei dem altbackenes Brot in würziger Gemüsebrühe weich wird und die Suppe zugleich bindet. Ein Teil des Brots wird fein püriert, während kleine Stücke für eine rustikale Struktur erhalten bleiben. Zwiebel, Majoran und etwas Sahne geben der Suppe ein rundes Aroma, ohne den Brotgeschmack zu überdecken. Sie steht in etwa einer halben Stunde auf dem Tisch und eignet sich besonders gut zur Verwendung von übrig gebliebenem Misch- oder Bauernbrot.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Das Brot in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.
- Die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebel darin 3 bis 4 Minuten anschwitzen, bis sie glasig ist, aber noch keine kräftige Farbe angenommen hat.
- Brotwürfel, Gemüsebrühe und Majoran in den Topf geben. Alles aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Brot vollständig weich ist.
- Etwa ein Drittel der weichen Brotwürfel mit dem Stabmixer direkt im Topf kurz pürieren. Nicht die gesamte Suppe glatt mixen, damit eine rustikale Struktur erhalten bleibt.
- Die Sahne einrühren und die Suppe noch 2 bis 3 Minuten erhitzen, aber nicht mehr kräftig kochen lassen. Mit Pfeffer und bei Bedarf vorsichtig mit Salz abschmecken. Die gehackte Petersilie kurz vor dem Servieren unterrühren.
Welche Brotsorte eignet sich?
Am besten funktioniert kräftiges, bereits etwas trockenes Misch-, Bauern- oder Roggenmischbrot. Sehr frisches Brot macht die Suppe schneller dick und kann eine klebrigere Konsistenz ergeben; in diesem Fall zunächst etwas weniger Brot einrühren und die Konsistenz am Ende mit Brühe ausgleichen.
Aufbewahren und wieder erwärmen
Im Kühlschrank hält sich die vollständig abgekühlte Suppe in einem geschlossenen Behälter etwa zwei Tage. Beim Erwärmen dickt sie meist nach, deshalb portionsweise Brühe oder Wasser einrühren und die Suppe unter Rühren langsam erhitzen.