Dieser Biskuit-Napfkuchen wird durch getrennt aufgeschlagene Eier besonders luftig und bleibt dabei angenehm leicht. Die feine Krume passt zum Kaffee und lässt sich nach dem Auskühlen sauber in Stücke schneiden. Ein wenig Vanille und Salz runden den milden Geschmack ab, ohne die lockere Struktur zu überdecken. Wichtig ist, das Mehl behutsam unterzuheben, damit möglichst viel Volumen im Teig erhalten bleibt.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Napfkuchenform gründlich mit der Butter ausstreichen und mit dem Mehl ausstäuben; überschüssiges Mehl ausklopfen.
- Die Eier trennen. Eiweiß in eine fettfreie Rührschüssel geben, Eigelb in einer zweiten Schüssel auffangen.
- Das Eiweiß mit dem Salz zunächst schaumig schlagen. 50 g Zucker langsam einrieseln lassen und weiterschlagen, bis ein glänzender, standfester Eischnee entsteht.
- Eigelb mit dem restlichen Zucker und dem Vanillezucker 3 bis 4 Minuten hellcremig aufschlagen.
- Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und durch ein feines Sieb auf die Eigelbcreme sieben. Den Eischnee in zwei bis drei Portionen vorsichtig unterheben, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind.
- Den Teig in die vorbereitete Form geben und die Oberfläche glatt streichen. Auf der mittleren Schiene 33 bis 35 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche goldgelb ist und ein Holzstäbchen ohne feuchte Teigspuren herauskommt.
- Den Kuchen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Vorsichtig am Rand lösen, auf ein Kuchengitter stürzen und weitere 30 Minuten vollständig auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.
So bleibt der Kuchen locker
Mehl und Speisestärke nur kurz und vorsichtig unterheben; langes Rühren lässt den Eischnee zusammenfallen. Die Form nach dem Backen zunächst etwa 15 Minuten stehen lassen, bevor der Kuchen gelöst wird, damit die noch empfindliche Krume nicht reißt.
Aufbewahrung
Luftdicht verpackt bleibt der vollständig ausgekühlte Kuchen bei Raumtemperatur etwa zwei bis drei Tage saftig. Zum Servieren kann er mit Puderzucker bestäubt werden; diese optionale Garnitur gehört nicht zur Standardfassung.