Berliner Pfannkuchen sind weich aufgegangene Hefeteigkrapfen mit goldbrauner Kruste und fruchtiger Füllung. Für diese Fassung wird der Teig zu gleichmäßigen Kugeln geformt, in heißem Pflanzenöl ausgebacken und anschließend mit Himbeerkonfitüre gefüllt. Puderzucker sorgt für den klassischen Abschluss. Am besten schmecken die Berliner frisch am selben Tag.

Zutaten
Küchenhelfer
Zubereitung
- Die Milch in einem kleinen Topf auf etwa 35 bis 38 °C erwärmen. 10 g Zucker und die zerbröckelte Hefe darin auflösen und 5 Minuten stehen lassen, bis sich erste Bläschen bilden.
- Mehl, die übrigen 40 g Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Hefemilch, Ei und die Butter hinzufügen und alles zunächst vermengen, dann 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Der Teig darf leicht weich und klebrig sein, soll sich aber vom Schüsselrand lösen.
- Den Teig abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
- Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 12 gleich große Stücke von jeweils etwa 73 g Rohteig teilen. Jedes Stück zu einer glatten Kugel schleifen und mit ausreichend Abstand auf ein bemehltes Brett oder Backblech setzen.
- Die Teigkugeln abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen. Sie sollen sichtbar aufgegangen sein, aber noch Spannung an der Oberfläche behalten.
- Das Pflanzenöl in einem hohen Topf auf 170 °C erhitzen. Die Temperatur während des gesamten Ausbackens zwischen 165 und 175 °C halten. Nicht mehr Öl als nötig einfüllen und den Topf höchstens zur Hälfte füllen.
- Die Berliner in vier Chargen mit jeweils drei Stück ausbacken, damit sie im Öl genügend Platz haben. Jede Seite etwa 2 bis 3 Minuten frittieren, bis sie gleichmäßig goldbraun ist. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Die Berliner mindestens 15 Minuten vollständig auskühlen lassen, bevor sie gefüllt werden. Das verhindert, dass die Konfitüre durch die Restwärme verläuft.
- Die glatt gerührte Himbeerkonfitüre in einen Spritzbeutel mit langer Fülltülle geben. Seitlich in jeden Berliner stechen und etwa 20 g Konfitüre hineinspritzen. Anschließend mit Puderzucker bestäuben.
So bleibt die Füllung im Gebäck
Die Berliner erst vollständig auskühlen lassen, bevor die Konfitüre eingefüllt wird. Eine stabile, fein passierte Konfitüre lässt sich mit einem Spritzbeutel oder einer langen Fülltülle gleichmäßig einbringen; pro Berliner sind etwa 20 g ausreichend.
Aufbewahrung
Berliner schmecken frisch am besten und können bis zum nächsten Tag luftdicht bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Den Puderzucker möglichst erst kurz vor dem Servieren aufstreuen, damit er nicht feucht wird.