Berliner Hühnerfrikassee

Berliner Hühnerfrikassee ist ein mildes Ragout aus zart gegartem Hühnerfleisch, heller Sauce und feinem Gemüse. Möhren, Champignons, Erbsen und Spargel sorgen für unterschiedliche Texturen, während Zitronensaft die cremige Sauce frisch ausbalanciert. Das Hühnerfleisch wird zunächst sanft in Brühe gegart und bleibt dadurch saftig. Die fertige Konsistenz ist sämig, aber nicht schwer, sodass sich das Gericht gut mit einer neutralen Beilage servieren lässt.

Berliner Hühnerfrikassee mit Hähnchen, heller Zitronensauce, Möhren, Champignons, Erbsen und Spargel
Beispielbild zum Rezept: Berliner Hühnerfrikassee
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde

Zutaten

Für 4 Portionen
Für Fleisch und Garbrühe
  • 600 g Hähnchenbrustfilet roh
  • 800 ml Hühnerbrühe möglichst salzarm
  • 1 Zwiebel ungeschält, halbiert
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 schwarze Pfefferkörner
Für Gemüse und Sauce
  • 200 g Möhren vor dem Schälen gewogen
  • 200 g Champignons vor dem Putzen gewogen
  • 150 g Erbsen tiefgekühlt
  • 205 g weißer Spargel Abtropfgewicht aus dem Glas
  • 50 g Butter
  • 50 g Weizenmehl Type 405
  • 600 ml aufgefangene Garbrühe aus der im ersten Schritt verwendeten Hühnerbrühe
  • 150 ml Sahne
  • 1 Bio-Zitrone 2 TL abgeriebene Schale und 2 EL Saft
  • 2 EL glatte Petersilie frisch gehackt
  • 1 TL Salz je nach Salzgehalt der Brühe
  • 0.25 TL weißer Pfeffer gemahlen

Küchenhelfer

  • 1 großer Topf zum Garen des Hühnerfleischs und der Brühe
  • 1 mittelgroßer Topf für die Sauce und das Frikassee
  • 1 Schneebesen für eine klümpchenfreie Sauce

Zubereitung
 

Fleisch und Garbrühe
  1. Die Zwiebel halbieren. Hähnchenbrustfilets, Hühnerbrühe, Zwiebel, Lorbeerblatt und Pfefferkörner in einen großen Topf geben. Langsam erhitzen, bis die Brühe knapp unter dem Siedepunkt bleibt, und das Fleisch 15 bis 18 Minuten sanft gar ziehen lassen. Die dickste Stelle muss vollständig durchgegart sein und mindestens 74 °C Kerntemperatur erreichen.
  2. Das Hähnchenfleisch aus der Brühe nehmen und kurz abkühlen lassen. Die Garbrühe durch ein Sieb gießen, 600 ml davon für die Sauce abmessen und beiseitestellen; die übrige Brühe anderweitig verwenden oder verwerfen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke teilen.
Gemüse und Sauce
  1. Die Möhren schälen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Champignons mit einem Tuch säubern und in Scheiben schneiden. Den Spargel abgießen, gut abtropfen lassen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Die Petersilie hacken und von der Zitrone 2 TL Schale abreiben sowie 2 EL Saft auspressen.
  2. Die Möhren mit 150 ml Wasser in den mittelgroßen Topf geben, aufkochen und 5 Minuten zugedeckt garen. Champignons und tiefgekühlte Erbsen hinzufügen und weitere 4 Minuten garen. Den Spargel unterheben und den Topf vom Herd nehmen.
  3. Die Butter in einem zweiten Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Das Mehl einrühren und 1 Minute anschwitzen, ohne es zu bräunen. Die abgemessenen 600 ml Garbrühe nach und nach mit dem Schneebesen einarbeiten. Sahne, Zitronenschale und Zitronensaft einrühren und die Sauce 5 bis 6 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie sämig ist.
  4. Hähnchenfleisch und Gemüse mit der Sauce vermengen und alles 3 bis 4 Minuten bei niedriger Hitze erwärmen, ohne es stark sprudelnd zu kochen. Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken und die gehackte Petersilie unterheben. Sofort servieren.
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Aufbewahren und Aufwärmen

Reste innerhalb von zwei Stunden in flache, saubere Behälter verteilen und zügig im Kühlschrank lagern. Dort innerhalb von zwei Tagen aufbrauchen. Beim Erwärmen die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam heiß werden lassen und bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Brühe oder Wasser glätten.

Passende Beilage

Als externe Servierempfehlung passt lockerer Langkornreis besonders gut, weil er die helle Sauce aufnimmt. Auch Salzkartoffeln sind eine passende Beilage.

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