Aprikosen-Pfaffenhütchen

Aprikosen-Pfaffenhütchen sind zarte Mürbeteigtaschen mit fruchtiger Aprikosenfüllung. Dafür wird der Teig dünn ausgerollt, in Quadrate geschnitten und um einen kleinen Klecks Konfitüre zu einer charakteristischen dreieckigen Form gefaltet. Beim Backen werden die Ränder mürbe und leicht goldbraun, während die Füllung weich bleibt. Die Butter sollte vor Beginn kalt aus dem Kühlschrank kommen.

Dreieckig gefaltete Aprikosen-Pfaffenhütchen mit goldgelbem Mürbeteig und fruchtiger Füllung
Beispielbild zum Rezept: Aprikosen-Pfaffenhütchen
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Kühl- und Abkühlzeit 40 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten

Zutaten

Für 24 Gebäckstücke
Für den Mürbeteig
  • 300 g Weizenmehl Type 405
  • 180 g Butter kalt aus dem Kühlschrank, in Würfeln
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei Größe M
  • 1 Prise Salz
  • 20 g Weizenmehl zum Ausrollen
Für die Füllung und zum Bestreichen
  • 120 g Aprikosenkonfitüre glatt gerührt
  • 1 Eigelb Größe M
  • 15 ml Milch

Küchenhelfer

  • 1 Backblech mit Backpapier ausgelegt
  • 1 Nudelholz
  • 1 runder Ausstecher oder Teigrädchen für etwa 8 cm große Quadrate beziehungsweise gleichmäßige Zuschnitte

Zubereitung
 

Mürbeteig herstellen
  1. Mehl, Butterwürfel, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Das Ei zufügen und alles zunächst mit den Knethaken, anschließend kurz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Nicht länger als nötig arbeiten, damit der Teig mürbe bleibt.
  2. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, luftdicht abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Pfaffenhütchen formen
  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den gekühlten Teig auf der mit dem abgemessenen Ausrollmehl bestäubten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen. Daraus 24 Quadrate von ungefähr 8 cm Kantenlänge schneiden; Teigreste kurz zusammenlegen, erneut ausrollen und ebenfalls verwenden.
  2. Auf die Mitte jedes Teigquadrats etwa 5 g Aprikosenkonfitüre geben. Jeweils zwei gegenüberliegende Ecken über der Füllung zusammenführen und leicht andrücken. Die beiden übrigen Ecken ebenfalls zur Mitte falten und alle vier Spitzen sorgfältig zusammendrücken, sodass kleine dreieckige Pfaffenhütchen entstehen.
  3. Eigelb und Milch verrühren. Die geformten Gebäckstücke mit etwas Abstand auf das Blech setzen und dünn mit der Eigelb-Milch-Mischung bestreichen.
Backen und auskühlen
  1. Die Pfaffenhütchen auf der mittleren Schiene 13 bis 15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Anschließend 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und danach vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen.
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Damit die Füllung nicht ausläuft

Die Aprikosenkonfitüre sparsam und mittig aufsetzen; zu viel Füllung drückt beim Falten aus den Nähten. Die Teigränder vor dem Zusammendrücken bei Bedarf ganz leicht mit Wasser befeuchten und anschließend sorgfältig andrücken.

Aufbewahrung

Vollständig ausgekühlte Pfaffenhütchen bleiben in einer gut schließenden Dose etwa drei bis vier Tage mürbe. Zwischen die Lagen kann Backpapier gelegt werden, damit die gefalteten Spitzen und die Aprikosenfüllung nicht aneinanderkleben.

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